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Sebastian Kurz
Sebastian Kurz (* 27. August 1986 in Wien) ist ein Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und seit Juli 2017 deren Bundesparteiobmann. Er war

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Sebastian Kurz am 12. Jänner 2017 in seiner Funktion als Vorsitzender der OSZE

Sebastian Kurz (* 27. August 1986 in Wien) ist ein Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und seit Juli 2017 deren Bundesparteiobmann. Er war von 2009 bis 2017 Bundesobmann der Jungen Volkspartei und ist seit 2015 Vorsitzender der Politischen Akademie der ÖVP.

Von 2010 bis 2011 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats und Landtags und 2013 Abgeordneter zum Nationalrat. Von 2011 bis 2013 war er Staatssekretär für Integration. Seit 2013 ist er Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres, zunächst in der Bundesregierung Faymann II und seit 2016 in der Bundesregierung Kern, einer Koalition von SPÖ und ÖVP. Als österreichischer Außenminister ist er im Jahr 2017 Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Herkunft, Schulbildung und Studium
  • 2 Politische Laufbahn
    • 2.1 Integrationsstaatssekretär (2011 bis 2013)
    • 2.2 Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres (2013 bis heute)
    • 2.3 Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei
  • 3 Rezeption
  • 4 Privates
  • 5 Siehe auch
  • 6 Literatur
  • 7 Weblinks
  • 8 Einzelnachweise

Herkunft, Schulbildung und Studium

Sebastian Kurz ist der Sohn von Elisabeth Kurz (AHS-Lehrerin) und Josef Kurz (Techniker). Kurz wuchs im 12. Wiener Gemeindebezirk Meidling auf, wo er heute noch lebt. Er besuchte von 1992 bis 1996 die Volksschule auf der Anton-Baumgartner-Straße in Wien-Liesing, dann das Bundesgymnasium und Realgymnasium Erlgasse und legte dort im Jahr 2004 seine Matura mit Auszeichnung ab. Im Anschluss leistete er von 2004 bis 2005 seinen Präsenzdienst beim österreichischen Bundesheer. Seit 2005 studierte Sebastian Kurz an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien (Juridicum Wien) das Studienfach Rechtswissenschaft. Sein Studium beendete Kurz nicht.

Politische Laufbahn

Kurz ist seit 2003 Mitglied der Jungen Volkspartei (JVP) und wurde von Markus Figl unter die Fittiche genommen. Von 2008 bis 2012 war er Obmann der JVP Wien. 2009 wurde er mit 99 Prozent der Delegiertenstimmen zum Bundesobmann der JVP gewählt, 2012 erhielt er bei seiner Wiederwahl 100 Prozent. Ebenfalls war er von 2009 bis 2016 Landesparteiobmannstellvertreter der ÖVP Wien. Als Obmann der JVP Wien startete er im Jugendwahlkampf zur Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010 die Kampagne Schwarz macht geil und ließ ein Geilomobil durch Wien fahren.

Von 2010 bis 2011 war er Abgeordneter zum Wiener Gemeinderat und Landtag, bevor er im Juni 2011 im Rahmen einer Kabinettsumbildung als neuer „Integrationsstaatssekretär“ des Bundesministeriums für Inneres vorgestellt wurde. Nach der Nationalratswahl in Österreich 2013 wurde Kurz im Dezember desselben Jahres als jüngster Außenminister (27 Jahre) in der österreichischen Geschichte von Bundespräsident Heinz Fischer angelobt (seit 1. März 2014 Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres).

Integrationsstaatssekretär (2011 bis 2013)

Kurz hob die Einbeziehung von Religionen und den Dialog mit Religionsgemeinschaften als bedeutsam für die Integration hervor. In den ersten Monaten seiner Tätigkeit als Staatssekretär unterbreitete Kurz mehrere Vorschläge, z. B. ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit Sprachdefiziten. 2011 entstand als gemeinsame Kampagne des Integrationsstaatssekretariats mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und dem Unterrichtsministerium die Kampagne ZUSAMMEN:ÖSTERREICH. Damit sollten die Identifikation von Zuwanderern mit der österreichischen Landschaft und Kultur gefördert und Werte wie Religionsfreiheit und Demokratie vermittelt werden. So genannte „Integrationsbotschafter“ wurden in Schulen geschickt, um mit Migranten über deren Identifikation mit dem Land Österreich zu diskutieren.

Als Integrationsstaatssekretär startete er 2011 noch mit einem jährlichen Budget von 15 Millionen Euro. Dieses wurde bis 2017 auf 100 Millionen Euro erhöht. Dies ist vor allem auf einen großflächigen Ausbau an Deutschkursen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zurückzuführen.

2013 war Kurz am Entwurf der Novelle zum Staatsbürgerschaftsgesetz beteiligt.

Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres (2013 bis heute) Kurz mit Ivo Josipović bei seinem ersten Auslandsbesuch als Außenminister in Kroatien (2013)

Nach der Nationalratswahl 2013 übernahm Sebastian Kurz das Außenministerium von Michael Spindelegger. März 2014 wurde dem Portefeuille seines Ministeriums auch der Bereich „Integration“ zugeschlagen. Als einen seiner persönlichen Arbeitsschwerpunkte bezeichnet er die Beziehungen zum Westbalkan, weshalb er seinen ersten Auslandsbesuch als Außenminister in Kroatien absolvierte. Ein gutes Verhältnis zu Israel sei ihm „aus historischer Verantwortung“ und wegen einer positiven Zusammenarbeit der Israelitischen Kultusgemeinde im Integrationsbereich sehr wichtig.

Bei einem Besuch in Belgrad am 26. Februar 2014 bekräftigte er die weitere Unterstützung Österreichs für den Beitritt Serbiens in die Europäische Union, auch wegen eines wirtschaftlichen und politischen Interesses Österreichs. Mit Serbiens Ministerpräsident Aleksandar Vučić sprach er auch über die weitere Zukunft von Bosnien und über die Beziehungen zwischen Österreich und Serbien im historischen Kontext.

Im November 2014 wurde eine mit dem Hashtag #stolzdrauf betitelte Kampagne vorgestellt. Mit dem Hashtag sollte man Fotos in sozialen Netzwerken zeigen, worauf man in Österreich stolz sei. Die Kampagne, die eigentlich zu mehr Gemeinschaftsgefühl in Österreich beitragen sollte, entwickelte sich jedoch zu einer polarisierten Debatte. Vor allem auf Twitter seien kritische oder sarkastische Kommentare abgegeben worden. Unterstützer der Kampagne waren Persönlichkeiten wie die Muslimin und Ex-Miss Austria Amina Dagi oder Musiker Andreas Gabalier. An der Kampagne beteiligten sich auch Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, Austrian Airlines, die Israelitische Kultusgemeinde und die Islamische Glaubensgemeinschaft. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) störte sich die politische Linke vor allem am volkstümelnden Andreas Gabalier, während die politische Rechte eine Kopftuchträgerin oder einen „Tschusch“ nicht als „wirkliche Österreicher“ anerkennen wollte. Die rechtradikale Identitäre Bewegung störte deshalb auch die Pressekonferenz zur Vorstellung der Aktion. Kritisch angemerkt wurden auch die Kosten des Außenministeriums von 326.028,70 € und 120.000 € des ÖIF in fünf bis sechs Wochen zur Bewerbung der Kampagne, wovon 55 Prozent in Zeitungsinserate bei Boulevard- oder Gratiszeitungen flossen.

Am 25. Februar 2015 wurde die von Kurz und Vertretern der SPÖ verhandelte Novellierung des Islamgesetzes im österreichischen Nationalrat beschlossen. Die Neufassung des noch aus dem Jahr 1912 stammenden Gesetzes sieht unter anderem ein Verbot der Auslandsfinanzierung islamischer Vereine vor, was speziell innerhalb der muslimischen Gemeinschaft auf Kritik stieß. Es enthielt erstmals das Recht von Muslimen auf Seelsorge beim Bundesheer, in Strafanstalten, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Eine von Kurz im Vorfeld geforderte, durch das Gesetz als verbindlich festgelegte deutsche Koranübersetzung sah die Gesetzesnovelle nicht vor.

Im Juni 2015 schlug Kurz vor, die Familienbeihilfe für in Österreich arbeitende EU-Bürger, deren Kinder im Herkunftsland leben, auf das Preisniveau des Herkunftslandes anzugleichen. Zuwanderer aus anderen EU-Staaten sollten zudem erst ein paar Jahre in das österreichische Sozialsystem eingezahlt haben, bevor sie in Österreich anspruchsberechtigt werden. Die SPÖ sprach sich gegen die Pläne aus, erklärte aber, dass es bei der Familienbeihilfe Missbrauch gebe, der besser kontrolliert werden müsse. Die FPÖ begrüßte die Vorschläge. Die Grünen warfen Kurz und der ÖVP vor, „die Hasspolitik der FPÖ“ zu übernehmen.

Ende Juni 2015 präsentierte Kurz seine Pläne, wonach Österreich seine Botschaften in Malta, Lettland, Litauen und Estland bis Herbst 2018 schließen wird. Gleichzeitig sollten neue Botschaften in Weißrussland, Moldau, Georgien, Katar und Singapur eröffnet werden. Ferner strebte der Plan ein zusätzliches Generalkonsulat in China an. Einsparungen sollten sich durch den Verkauf von nicht mehr benötigten Immobilien und der Zusammenlegung von Vertretungen ergeben.

Nach der Absage der Stadt Wien für den ursprünglich mit ihr 2014 vorbesprochenen Auftrag an Ednan Aslan, ein Forschungsprojekt über islamische Kindergärten in Wien zu starten, übernahm das Integrationsministerium die Beauftragung. Die Ende 2015 veröffentlichte Vorstudie kam sodann zum Schluss, dass in den Einrichtungen Missstände wie salafistische Tendenzen und Verbreitung islamistischer Ideologie auftreten. Infolge dessen wurde zwischen der Stadt Wien und dem Integrationsministerium vereinbart, eine flächendeckende wissenschaftliche Studie zu erstellen. Außerdem wurden von der Stadt Wien die Kontrollen in Kindergärten verstärkt. Im Juni 2017 forderte Kurz die Schließung islamischer Kindergärten, da diese sprachlich und kulturell von der Mehrheitsgesellschaft abgeschottet seien. Über die vorbezeichnete Vorstudie kam es in der Folge zu einer Kontroverse, nachdem die Wochenzeitung Falter den Vorwurf erhoben hatte, „die Integrationsabteilung des Kurz-Ministeriums an vielen Stellen inhaltlich und nicht nur formal verändert“. Aslan betonte, dass er zu der veröffentlichten Studie stehe. Die vom Falter veröffentlichten Faksimiles belegen zwar Änderungen, die erhobenen schweren Vorwürfe lassen sich nur aus diesen aber nicht ableiten. Eine Überprüfung der Studie wurde von der Universität Wien veranlasst.

Im Februar 2016 nahm Kurz mit der Innenministerin Johanna Mikl-Leitner als Vertreter Österreichs an der in Wien stattfindenden Westbalkan-Konferenz teil. Die Konferenz wurde zunächst von der EU scharf kritisiert, die daraus resultierende Sperre der Balkanroute jedoch kurz darauf durch die EU offiziell anerkannt.

Das vom Integrationsministerium präsentierte Anerkennungs- und Bewertungsgesetz wurde im Juli 2016 beschlossen. Damit sollte die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen, etwa auch die Übertragung von Bildungszertifikaten, vereinfacht werden.

Während der Gedenkfeiern und Militärparaden zum Ende des Zweiten Weltkrieges besuchte Kurz am 5. Mai 2015 zuerst Weißrussland, dann den russischen Außenminister Sergei Lawrow in Moskau und bezeichnete die Annektierung der Krim und die Unterstützung der ostukrainischen Separatisten als „völkerrechtswidrig“. Eine Aufweichung der EU-Sanktionen könne es ohne eine Verbesserung der Lage vor Ort und der Umsetzung des Abkommens Minsk II nicht geben. Aber Friede „könne nicht gegen, sondern nur mit Russland gemacht werden“. Das Blockdenken in Europa gehöre „zurück in die Geschichtsbücher“. Im Juni 2016 griff er den zuvor vom deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier aufgebrachten Vorschlag auf, im Gegenzug zu von Russland eingehaltenen Vereinbarungen aus dem Minsker Abkommen die Sanktionen schrittweise zurückzunehmen.

Im November 2016 bedankte sich Kurz in Funktion als Vertreter der Europäischen Volkspartei bei einem Wahlkampfauftritt der mazedonischen Schwesternpartei VMRO-DPMNE für die Unterstützung bei der Schließung der Westbalkanroute. Der Auftritt wurde auch als indirekte Wahlkampfhilfe kritisiert.

Infolge der Flüchtlingskrise führte das Integrationsministerium Werte- und Orientierungskurse in allen Bundesländern ein.

Im März 2017 kritisierte Kurz die Rettungsaktionen von Hilfsorganisationen als „NGO-Wahnsinn“, da diese dazu führen würden, dass mehr Flüchtlinge im Mittelmeer sterben anstatt weniger. Wiederholt forderte Kurz, dass die im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge nicht mehr auf das italienische Festland gebracht würden, sondern nach australischem Vorbild gestoppt und in Flüchtlingszentren außerhalb der EU zurückgestellt werden. Unterstützt wurde er in seiner Kritik von der EU-Grenzschutzagentur Frontex, während sie von den Hilfsorganisationen zurückgewiesen wurde.

Im März 2017 wurde das Integrationsgesetz im Ministerrat angenommen und im Mai 2017 im Nationalrat beschlossen. Es beinhaltet einen Rechtsanspruch auf einen Deutschkurs, zugleich Mitwirkungspflicht bei Sprach- und Wertekursen und verbietet das Verteilen von Ausgaben des Korans im öffentlichen Raum durch Salafisten. Ein Verbot der Vollverschleierung im öffentlichen Raum wurde im Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz geregelt. Das Integrationsgesetz wurde entsprechend der Vorlage der Bundesregierung durch ein Integrationsjahrgesetz ergänzt. Die verpflichtende gemeinnützige Arbeit von subsidiär Schutzberechtigten, Asylberechtigten und Asylwerbern mit guten Anerkennungschancen wurde im Integrationsjahrgesetz geregelt und wird als „Arbeitstrainings, die im Interesse des Gemeinwohls liegen“ bezeichnet. Die gemeinnützige Arbeit kann bis zu zwölf Monate dauern und wird von Zivildienst-Trägerorganisationen durchgeführt. Teilnehmer des Integrationsjahres erhalten auch eine „Integrationskarte“, die als eine Art Zeugnis dienen soll.

Im Mai 2017 wurde Kritik seitens der Integrationsbotschafter an Kurz’ Politik laut. Einer Befragung des Migranten-Magazin Bum Media zufolge sind zwei Drittel der Integrationsbotschafter nicht mit der Politik oder einzelnen Punkten seiner Politik einverstanden (allen voran das geforderte Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst). Selbiges Medium gab an, dass von den 350 vom Außenministerium angegebenen Integrationsbotschaftern nur 68 auf der Webseite aufzufinden waren.

In Kurz’ Amtszeit als Außenminister wurde vereinbart, die Mittel für bilaterale Entwicklungszusammenarbeit von ca. 75 auf ca. 150 Millionen bis 2021 zu erhöhen.

Das im März vereinbarte EU-Türkei-Abkommen zur Flüchtlingskrise bezeichnete Kurz als notwendig, trat aber dafür ein, der Türkei dabei nur möglichst wenige Aufgaben zu überlassen, etwa bei der „Rückstellung von Flüchtlingen“. Zur Sicherung der EU-Außengrenze sei hier Griechenland stärker in die Pflicht zu nehmen. Er würde verstehen, dass viele Politiker Angst vor hässlichen Bilder bei der Grenzsicherung haben würden. Es könne aber nicht sein, dass die EU diesen Job an die Türkei überträgt, weil man sich nicht die Hände schmutzig machen möchte. (Kurz:„ Es wird nicht ohne hässliche Bilder gehen“).

Ende 2016 wurde bekannt, dass das Außenministerium dem Verein Südwind Entwicklungspolitik die Förderung für das seit 1979 monatlich erscheinende Südwind-Magazin strich. Dieser Schritt sorgte für Kritik von verschiedenen Seiten, da dies das Überleben das Magazins gefährde. Der Herausgebervertreter des Südwind-Magazins hielt das Einstellen der Förderung „politisch für dumm“. Eine Internet-Petition gegen die Ablehnung der Förderung wurde daraufhin gestartet.

Kurz hielt die jährlichen Ansprachen des Außenministers vor der Generalversammlung der Generalversammlung der Vereinten Nationen bzw. dem UN-Sicherheitsrat und nahm am 28. April an der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages teil. Er sprach sich dabei u.a. für nukleare Abrüstung und den Schutz verfolgter Christen aus.

Sebastian Kurz im Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow beim OSZE-Gipfel in Mauerbach (2017)

Als österreichischer Außenminister übernahm Kurz im Jänner 2017 für ein Jahr den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). In den ersten Tagen in dieser Funktion besuchte er das umkämpfte Gebiet der Ost-Ukraine. Im Zusammenhang mit den EU-Sanktionen gegen Russland schlug er ein „System des Zug-um-Zug-Geschäfts“ vor. Eine schrittweise Aufhebung der Sanktionen im Gegenzug für Fortschritte im Ukraine-Konflikt könnte nämlich eine „positive Dynamik“ auslösen. Während es von der OSZE als Erfolg gewertet wurde, dass die OSZE-Beobachtungsmission in der Ostukraine verlängert werden konnte, gab es auch Kritik an der Themensetzung seiner Amtsführung, die Christian Nünlist zufolge als teils zu sehr an seinen persönlichen innenpolitischen Interessen in Österreich orientiert bewertet wurde. Als Vorsitzender der OSZE lud Kurz am 11. Juli 2017 zu einem OSZE-Gipfel in Mauerbach.

Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei

Schon während der Obmannschaft Reinhold Mitterlehners galt es in der Partei und in den Medien seit längerer Zeit als wahrscheinlich, dass Kurz noch vor der Wahl zum 26. Nationalrat die Partei übernehmen und als Spitzenkandidat der ÖVP antreten würde. Die Tageszeitung Kurier spekulierte schon im Jahr 2014 über einen allfälligen Spitzenkandidaten Kurz für die nächste Wahl. Am 10. Mai 2017 kündigte Mitterlehner seinen Rücktritt sowohl von seinen Regierungsämtern als Minister und Vizekanzler, wie auch als Bundesparteiobmann an. Der Parteivorstand der ÖVP bestimmte Kurz daraufhin am 14. Mai zum designierten Bundesparteiobmann. Die Nachfolge Mitterlehners auch in der Funktion des Vizekanzlers anzutreten lehnte er ab. Im Vorfeld der Bestellung zum Parteiobmann stellte er dem Bundesvorstand der ÖVP sieben Bedingungen, die allerdings bereits teilweise vor seiner Bestellung beschlossen und einige schon statutarisch verankert worden waren. Informell vereinbarte Neuerungen sind innerhalb der ÖVP ein verlangtes Vetorecht des ÖVP-Obmanns gegen Kandidatenlisten auf Bundesebene der Landesorganisationen und die alleinige Entscheidungsbefugnis über die Erstellung der Bundesliste. Der Falter berichtete, dass Kurz bereits vor der Übernahme der Partei bei Industriellen „vorgefühlt“ habe, ob diese seine Wahlkampagne finanziell unterstützen würden. Es wären bereits mehrere Millionen Euro informell zugesagt worden.

Am 1. Juli 2017 wurde Kurz beim Bundesparteitag mit 98,7 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen ÖVP-Vorsitzenden gewählt. Damit erreichte er fast so viel Prozent wie sein Vorgänger, Reinhold Mitterlehner, der 2014 99,1 Prozent der Stimmen bekam.

Rezeption

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bewertete Kurz im Rahmen seines ersten offiziellen Besuches in der deutschen Hauptstadt Berlin als „höchst eloquent“, „prägnant“ und um „keine Antwort verlegen“. Die Deutsche Presse-Agentur sah im Dezember 2014 Kurz als einen von „sieben Gewinnern auf der politischen Weltbühne 2014“.

Anna von Bayern schrieb im Focus, man merke dem Außenministerium ein neues Selbstbewusstsein an, Kurz habe ihm neue Relevanz verliehen. Wien sei ein Ort des Dialoges geworden, zuerst mit dem Ukraine-Gipfel 2014, später bei Verhandlungen zum Atom-Deal mit dem Iran. Im Herbst 2015 begannen in Wien die Syrien-Gespräche.

Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time listete Kurz im Jahr 2017 als einen von zehn „Next Generation Leaders“. Der „Staatsmann der neuen Art“ habe einen neuen Weg gefunden, um mit der Flüchtlingskrise umzugehen. Der „pragmatische Weg“ habe funktioniert und wurde von anderen europäischen Politikern übernommen.

Privates

Kurz ist seit der gemeinsamen Schulzeit mit seiner Lebensgefährtin Susanne Thier liiert.

Siehe auch
  • Liste der Minister und Staatssekretäre für Europa (Österreich)
  • Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat (XXV. Gesetzgebungsperiode)
  • Liste der Abgeordneten zum Wiener Landtag und Mitglieder des Wiener Gemeinderats (19. Wahlperiode)
Literatur
  • Sebastian Kurz, in: Internationales Biographisches Archiv 03/2014 vom 14. Januar 2014, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks  Commons: Sebastian Kurz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Sebastian Kurz auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
  • Sebastian Kurz beim Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
  • Sebastian Kurz bei der Österreichischen Volkspartei
  • Persönliche Homepage von Sebastian Kurz
Einzelnachweise
  1. ↑ Wahldossier Kleine Zeitung
  2. ↑ a b Sebastian Kurz: Prinz Gutgelaunt. In: profil.at. 13. Dezember 2013.
  3. ↑ Trauen Sie sich alles zu, Herr Kurz?, Kronen Zeitung, 17. Dezember 2013
  4. ↑ Oliver Pink, Thomas Prior: Sebastian Kurz: „Goldene Löffel hatte ich nie im Mund“. In: Die Presse online. 23. April 2011, abgerufen am 28. April 2011: „Ich bin ein Meidlinger, kein Hietzinger. Ich bin im Zwölften aufgewachsen und in öffentliche Schulen gegangen.“ 
  5. ↑ Sebastian Kurz, auf meineabgeordneten.at. Abgerufen am 15. Mai 2017.
  6. ↑ http://www.erlgasse.at/
  7. ↑ Lebenslauf von Sebastian Kurz, auf bmeia.gv.at. Abgerufen am 15. Mai 2017
  8. ↑ Der Außenminister, der sich mit der Türkei anlegt. In: Stern. 16. August 2016, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  9. ↑ Tobias Rapp: Ein Mann, ein Programm. In: Spiegel Online. 26. Mai 2017, abgerufen am 1. Juni 2017. 
  10. ↑ Wahlkampfdossiere Kleine Zeitung
  11. ↑ Studentenverbindung: Bühne für die künftige Elite
  12. ↑ Der neue JVP-Obmann Sebastian Kurz im Porträt. In: DiePresse.com. 4. Mai 2009, abgerufen am 6. März 2016. 
  13. ↑ Wiener JVP: Dominik Stracke löst Sebastian Kurz ab. In: DiePresse.com. 21. April 2012, abgerufen am 6. März 2016. 
  14. ↑ Kurz mit 100 Prozent als JVP-Obmann wiedergewählt. In: Die Presse. 14. April 2012, abgerufen am 27. Mai 2017. 
  15. ↑ orf.at: Drei Stellvertreterinnen für ÖVP-Chef Blümel – Sebastian Kurz ist kein Vize mehr. Artikel vom 18. März 2016, abgerufen am 18. März 2016.
  16. ↑ derStandard.at: Jugendwahlkampf in Wien: Sex und harte Sprüche. Artikel vom 8. September 2010, abgerufen am 18. Mai 2017.
  17. ↑ derStandard.at: Kurz und das Geilomobil: „Guardian“ fällt auf „Tagespresse“ herein. Artikel vom 18. Mai 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.
  18. ↑ The Guardian: Doing a Macron: can Austrian minister copy French election success?. Artikel vom 17. Mai 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.
  19. ↑ ÖVP-Team präsentiert: Kurz „außergewöhnliche Lösung“. In: DiePresse.com. 19. April 2011, abgerufen am 10. März 2016. 
  20. ↑ Biografie von Sebastian Kurz. In: parlament.gv.at. Abgerufen am 10. März 2016. 
  21. ↑ Kabinett Faymann II: Neue Regierung offiziell im Amt. In: Profil. 16. Dezember 2013, abgerufen am 10. März 2016. 
  22. ↑ Astrid Mattes: Towards a universal religion? Symbolic boundaries in Austrian immigrant integration policies. In: Kurt Appel, Isabella Guanzini (Hrsg.): Europa mit oder ohne Religion. Vienna University Press bei V&R unipress, S. 233.
  23. ↑ Zweites verpflichtendes Kindergartenjahr angedacht. In: Wiener Zeitung. 15. Juni 2011, abgerufen am 26. Oktober 2011. 
  24. ↑ Stars als Migrationsbeauftragte,ORF Online, 13.10.2011
  25. ↑ Andreas Schnauder, Michael Völker: Integration: Mehr Geld für Sprach- und Wertekurse. In: Der Standard. 5. April 2016, abgerufen am 27. September 2016. 
  26. ↑ Kurz: „Reform des Staatsbürgerschaftsgesetzes.“ In: Staatssekretariat für Integration. 30. April 2013, abgerufen am 6. Mai 2013. 
  27. ↑ Staatsbürgerschaftsgesetz – beschlossene Änderungen (Stand 30. Juli 2013)
  28. ↑ Außenminister Kurz absolviert erste Auslandreise. In: Die Presse. 20. Dezember 2013, abgerufen am 23. Mai 2017. 
  29. ↑ Außenminister Kurz auf Kurzbesuch in Kroatien. In: Der Standard. 20. Dezember 2013, abgerufen am 22. Dezember 2013. 
  30. ↑ Kurz: Der Westbalkan ist meine Schwerpunktregion. In: Heute. 17. Dezember 2013, abgerufen am 17. Juni 2015. 
  31. ↑ Sebastian Kurz will Serbien auf dem Weg in die EU helfen. In: News. 26. April 2014, abgerufen am 17. Juni 2015. 
  32. ↑ Franziska Troger (Österreichischer Integrationsfonds): Sebastian Kurz präsentiert gemeinsam mit Integrationsbotschafter/innen ZUSAMMEN:ÖSTERREICH #stolzdrauf. In: ots.at. 10. September 2014, abgerufen am 17. Juni 2015. 
  33. ↑ Kurz startet Kampagne mit Gabalier für „Österreichbewusstsein“. In: APA/Der Standard. 10. November 2014, abgerufen am 26. Mai 2017. 
  34. ↑ a b c Stephan Löwenstein: Österreichische Zumutungen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. November 2014, abgerufen am 13. Juli 2017. 
  35. ↑ Integration: #stolzdrauf-Kampagne kostete 326.000 Euro. In: Die Presse. 28. Januar 2015, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  36. ↑ Maria Sterkl: Kampagne „#stolzdrauf“: Mindestens 450.300 Euro für Werbung. In: Der Standard. 17. April 2015, abgerufen am 16. Juni 2016. 
  37. ↑ Österreich bekommt ein neues Islamgesetz. In: Wiener Zeitung. 25. Februar 2015, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  38. ↑ Das neue Islamgesetz im Überblick. In: ORF. 26. Februar 2015, abgerufen am 18. Juni 2017. 
  39. ↑ ORF: Kurz will einheitliche Koranübersetzung, 20. September 2014
  40. ↑ Sozialleistungen: FPÖ sieht Kurz auf ihren Kurs umschwenken. In: Kurier. 14. Juni 2015, abgerufen am 17. Juni 2015. 
  41. ↑ Kurz will Sozialgeld für Ausländer nicht sofort zahlen. In: Kurier. 10. Juni 2015, abgerufen am 17. Juni 2015. 
  42. ↑ Andreas Schwarz: Kurz: Botschaften schließen und eröffnen. 26. Juni 2015, abgerufen am 11. August 2017. 
  43. ↑ Aslan: Studie war mit Wien geplant
  44. ↑ Meret Baumann: Islamisten unterwandern Kindergärten. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. März 2016, abgerufen am 15. April 2017. 
  45. ↑ Erich Kocina: Islam: Mehr Kontrollen für Kindergärten. In: Die Presse. 12. Oktober 2015, abgerufen am 14. Mai 2017. 
  46. ↑ Kurz' Beamte sollen die Kindergartenstudie umgeschrieben haben. In: Kurier. 4. Juli 2017, abgerufen am 4. Juli 2017. 
  47. ↑ orf.at, Aslan-Studie: Uni Wien für externe Prüfung
  48. ↑ Mikl-Leitner und Kurz eröffneten Westbalkankonferenz, Oberösterreichische Nachrichten, 24. Februar 2016
  49. ↑ EU: „Diese Route ist geschlossen“. In: Die Presse. (diepresse.com ). 
  50. ↑ Neues Anerkennungs- und Bewertungsgesetz. In: Österreichischer Integrationsfonds. Abgerufen am 27. September 2016. 
  51. ↑ Ab sofort in Kraft: Anerkennungsgesetz für im Ausland erworbene Qualifikationen, auf bmeia.gv.at. Abgerufen am 14. Mai 2017
  52. ↑ Sebastian Kurz: Harte Bandagen in Moskau. Abgerufen am 17. Juni 2015. 
  53. ↑ Der Standard: Ende der Russland-Sanktionen rückt näher, 20. Juni 2016
  54. ↑ Kurz macht in Mazedonien Werbung für umstrittene Regierungspartei. In: Der Standard. 28. November 2016, abgerufen am 9. September 2017. 
  55. ↑ Integrationsplan: Wertekurse oder weniger Sozialhilfe. In: ORF. 19. November 2015, abgerufen am 27. September 2016. 
  56. ↑ Kurz: "Der NGO-Wahnsinn muss beendet werden". In: Die Presse. (diepresse.com ). 
  57. ↑ Einigung auf Integrationsgesetz mit Burkaverbot. In: Kurier. 28. März 2017, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  58. ↑ Entwurf des Integrationsjahrgesetz–IJG, auf ris.bka.gv.at. Abgerufen am 16. Mai 2017
  59. ↑ Integrationsgesetz bringt Burkaverbot und verpflichtendes Integrationsjahr. In: Kurier. 7. Februar 2017, abgerufen am 16. Mai 2017. 
  60. ↑ Integrationsbotschafter distanzieren sich von Minister Kurz. In: Bum Media. 8. Mai 2017, abgerufen am 2. Juni 2017. 
  61. ↑ Integrationsbotschafter Sebastian Kurz als Hardliner. In: Profil. 24. Mai 2017, abgerufen am 2. Juni 2017. 
  62. ↑ Regierung erhöht Entwicklungshilfe-Beitrag. In: Der Standard. 21. April 2016, abgerufen am 27. September 2016. 
  63. ↑ „Es wird nicht ohne hässliche Bilder gehen“. In: Die Welt. 13. Januar 2016, abgerufen am 23. Mai 2017. 
  64. ↑ Gegen den Südwind. In: Falter. 5. März 2017, abgerufen am 28. Mai 2017. 
  65. ↑ „Südwind-Magazin“ protestiert gegen Förderstopp. In: Die Presse. 7. Februar 2017, abgerufen am 28. Mai 2017. 
  66. ↑ „Südwind-Magazin“ droht nach Förderstopp Einstellung. In: Der Standard. 12. Dezember 2016, abgerufen am 28. Mai 2017. 
  67. ↑ a b Ida Metzger: Sebastian Kurz: „Der Islam gehört zu Europa“. In: Kurier. 28. März 2015, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  68. ↑ Christian Ultsch: Sebastian Kurz: In New Yorks antiquierter Artusrunde. In: Die Presse. 27. September 2014, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  69. ↑ Atomwaffen: Kurz als humanitärer Kassandra-Rufer. Abgerufen am 18. Juni 2015. 
  70. ↑ UN-Rede: Kurz warnt vor Islamismus und atomarer Rüstung. In: Der Standard. 22. September 2016, abgerufen am 27. September 2016. 
  71. ↑ Österreich übernimmt 2017 Vorsitz der OSZE. In: Die Presse. 5. Dezember 2014, abgerufen am 27. September 2016. 
  72. ↑ OSZE-Vorsitzender Sebastian Kurz: „Brauchen mehr Aufmerksamkeit für Ukraine-Konflikt“. 3. Januar 2017, abgerufen am 3. Februar 2017. 
  73. ↑ Kritik an OSZE-Führung durch Kurz. In: ORF. 15. Mai 2017, abgerufen am 23. Mai 2017. 
  74. ↑ OSZE-Treffen in Mauerbach: Österreich vermittelt Einigung auf neuen Generalsekretär. 11. Juli 2017, abgerufen am 11. Juli 2017. 
  75. ↑ Gernot Bauer: ÖVP: Warum die Obmanndebatte diesmal ganz anders abläuft. In: profil. 20. September 2016, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  76. ↑ Daniela Kittner: ÖVP-Varianten für eine Spindelegger-Nachfolge. In: Kurier. 26. März 2014, abgerufen am 11. August 2017. 
  77. ↑ Österreich wählt Anfang Oktober. In: Die Presse. 15. Mai 2017, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  78. ↑ Eigene Liste für Wahl: Die sieben Bedingungen des Sebastian Kurz. In: Tiroler Tageszeitung. 13. Mai 2017, abgerufen am 14. Mai 2017. 
  79. ↑ Was Kurz von der ÖVP fordert, steht schon im Statut. In: Der Standard. 16. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017. 
  80. ↑ So soll die „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ funktionieren. In: profil. 15. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017. 
  81. ↑ Der Kurzkrimi. In: Falter. 16. Mai 2017, abgerufen am 4. Juni 2017. 
  82. ↑ Kurz mit 98,7 Prozent zum Parteiobmann gewählt. In: Kurier. 1. Juli 2017, abgerufen am 3. Juli 2017. 
  83. ↑ Leila Al-Serori: Sebastian Kurz, der „junge Metternich“. In: Kurier. 16. Januar 2014, abgerufen am 15. Mai 2017. 
  84. ↑ Ranking: Sebastian Kurz unter „Gewinnern auf der Weltbühne“. In: Die Presse. 1. Dezember 2014, abgerufen am 15. Mai 2017.  Weitere Genannte waren EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der indische Premierminister Narendra Modi.
  85. ↑ Anna von Bayern: Euro-Star: Das macht Österreichs Außenminister so erfolgreich. In: Focus. Abgerufen am 29. September 2016. 
  86. ↑ Simon Shuster: A New Kind of Statesman. In: Time. 2. März 2017, abgerufen am 6. März 2017. 
  87. ↑ Kurz: Das ist seine First Lady. In: Österreich. 2. Juli 2017, abgerufen am 5. Oktober 2017. 
Regierung Kern (seit 2016)

Christian Kern | Reinhold Mitterlehner/Wolfgang Brandstetter

Hans Peter Doskozil | Gabriele Heinisch-Hosek / Sonja Hammerschmid | Sophie Karmasin | Gerald Klug / Jörg Leichtfried | Harald Mahrer | Sebastian Kurz | Sabine Oberhauser (†) / Pamela Rendi-Wagner | Josef Ostermayer / Thomas Drozda | Andrä Rupprechter | Hans Jörg Schelling | Wolfgang Sobotka | Alois Stöger

kursiv gekennzeichnete Politiker sind vorzeitig ausgeschieden
fett gekennzeichnete Politiker sind erst nachträglich in die Regierung gekommen
(*) mit einem Sternchen gekennzeichnete Politiker haben das Ressort gewechselt
(†) im Amt verstorben

Regierung Faymann II (2013–2016)

Werner Faymann | Michael Spindelegger/Reinhold Mitterlehner

Wolfgang Brandstetter | Doris Bures | Hans Peter Doskozil | Gabriele Heinisch-Hosek | Rudolf Hundstorfer | Sophie Karmasin | Gerald Klug(*) | Sebastian Kurz | Johanna Mikl-Leitner | Sabine Oberhauser | Josef Ostermayer | Andrä Rupprechter | Hans Jörg Schelling | Wolfgang Sobotka | Alois Stöger(*)

kursiv gekennzeichnete Politiker sind vorzeitig ausgeschieden
fett gekennzeichnete Politiker sind erst nachträglich in die Regierung gekommen
(*) mit einem Sternchen gekennzeichnete Politiker haben das Ressort gewechselt

Amtierende Außenminister in der Europäischen Union

Didier Reynders (Belgien) | Daniel Mitow (Bulgarien) | Anders Samuelsen (Dänemark) | Sigmar Gabriel (Deutschland) | Sven Mikser (Estland) | Timo Soini (Finnland) | Jean-Yves Le Drian (Frankreich) | Nikos Kotzias (Griechenland) | Charles Flanagan (Irland) | Angelino Alfano (Italien) | Davor Stier (Kroatien) | Edgars Rinkēvičs (Lettland) | Linas Antanas Linkevičius (Litauen) | Jean Asselborn (Luxemburg) | George Vella (Malta) | Bert Koenders (Niederlande) | Sebastian Kurz (Österreich) | Witold Waszczykowski (Polen) | Augusto Santos Silva (Portugal) | Teodor Meleșcanu (Rumänien) | Margot Wallström (Schweden) | Miroslav Lajčák (Slowakei) | Karl Erjavec (Slowenien) | Alfonso Dastis (Spanien) | Lubomír Zaorálek (Tschechien) | Péter Szijjártó (Ungarn) | Boris Johnson (Vereinigtes Königreich) | Ioannis Kasoulidis (Zypern)

Außenminister der Republik Österreich

Erste Republik:
Adler | Bauer | Renner | Mayr | Schober | Breisky | Hennet | Grünberger | Mataja | Ramek | Seipel | Streeruwitz | Schober | Seipel | Schober | Buresch | Dollfuß | Tauschitz | Berger-Waldenegg | Schuschnigg | Schmidt | Wolf  

Zweite Republik:
Gruber | Figl | Kreisky | Tončić-Sorinj | Waldheim | Kirchschläger | Bielka | Pahr | Lanc | Gratz | Jankowitsch | Mock | Schüssel | Ferrero-Waldner | Plassnik | Spindelegger | Kurz

Bundesparteiobmänner der ÖVP

Kunschak | Figl | Raab | Gorbach | Klaus | Withalm | Schleinzer | Taus | Mock | Riegler | Busek | Schüssel | Molterer | Pröll | Spindelegger | Mitterlehner | Kurz

Bundesjugendführer bzw. Bundesobmänner der Österreichischen Jugendbewegung bzw. Jungen Volkspartei

Franz Kittel | Josef Hans | Karl Ryker | Karl Haider | Otto Müller | Fritz König | Josef Höchtl | Othmar Karas | Harald Himmer | Werner Amon | Silvia Grünberger | Sebastian Kurz | Stefan Schnöll

Normdaten (Person): GND: 1084129361 (PICA, AKS) | LCCN: no2015163983 | VIAF: 216930703 | Wikipedia-Personensuche | Letzte Überprüfung: 5. August 2016. GND-Namenseintrag: 187128871 (AKS) Personendaten NAME Kurz, Sebastian KURZBESCHREIBUNG österreichischer Politiker (ÖVP), Bundesminister und Parteiobmann GEBURTSDATUM 27. August 1986 GEBURTSORT Wien


Eine kurze Geschichte von fast allem
Eine kurze Geschichte von fast allem
Etwas stärkere Gebrauchsspuren; Taschenbuch; ; Deutsch

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Bürgerliches Gesetzbuch: mit Nebengesetzen insbesondere mit Einführungsgesetz (Auszug) einschließlich Rom I-, Rom II- und Rom III-Verordnungen sowie ... (Beck'sche Kurz-Kommentare, Band 7)
Bürgerliches Gesetzbuch: mit Nebengesetzen insbesondere mit Einführungsgesetz (Auszug) einschließlich Rom I-, Rom II- und Rom III-Verordnungen sowie ... (Beck'sche Kurz-Kommentare, Band 7)
mit Nebengesetzen insbesondere mit Einführungsgesetz (Auszug) einschließlich Rom I-, Rom II- und Rom III-Verordnungen sowie Haager Unterhaltsprotokoll und EU-Erbrechtsverordnung, Allgemeines GleichbehandBuch mit Leinen-EinbandZum WerkIm zuverlässigen Jahresturnus arbeitet der Palandt aus der oft unüberschaubaren Stofffülle die wesentlichen Informationen heraus und bietet klare, rechtsprechungsorientierte Antworten.Das Palandt-Archiv bietet Raum für die Kommentierung von Vorschriften, die nicht mehr in Kraft sind, aber dennoch für Altfälle Bedeutung haben können. Zudem sind gesetzliche Vorschriften aufgenommen, die aufgrund ihres Umfangs nicht im Palandt selbst abgedruckt werden können. Das gilt insbesondere für europarechtliche Texte.Vorteile auf einen Blick- das gesamte BGB in einem Band- hohe Aktualität (Stand 16.10.2016)- prägnante Erläuterungen- zuverlässig bis ins DetailZur NeuauflageNeben der Auswahl und Einarbeitung aller wesentlichen gerichtlichen Entscheidungen, die den hohen Praxisnutzen des Palandts garantieren, sind bei den neuen zu erwartenden gesetzlichen Regelungen besonders hervorzuheben:- Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditricht-- linie. Durch dieses Gesetz werdenu.a. die Bestimmungen zur Werbung, Beratung, zum Widerrufsrecht und zur vorzeitigen Rückzahlung bei Immobilienkrediten harmonisiert. Dies erfordert ein neues Regelungskonzept: Unter dem neuen Oberbegriff Verbraucherdarlehensvertrag werden die allgemeinen Bestimmungen geregelt.- Weiter wird unterschieden zwischen:- der Allgemeine-Verbraucherdarlehensvertrag für Kredite nach der Verbraucherkreditrichtlinie- der Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag für Verträge nach der Wohnimmobilienkreditrichtlinie- Gesetz zur Umsetzung der Zahlungskontenrichtlinie (ZKRL- UmsetzungsG) das unter anderem jedem Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU das Recht auf Zugang zu einem...

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EUR 115,00



Kleine Präludien + Fughetten. Klavier
Kleine Präludien + Fughetten. Klavier
Eine maßgebende Ausgabe, die 26 kurze melodische Arbeiten für Tastatur durch J.S. Bach, strömend mit melodischer Erfindung und barocker Eleganz - erforderliches Repertoire für den erreichten Pianisten kennzeichnet. Diese Urtext-Ausgabe ist mit kritischen Kommentaren von Rudolf Steglich und fingriges von Hans-Martin Theopold redigiert worden.Beinhaltet diese Lieder:Fuge In C BWV 952Fuge In C BWV 953Keine Fugen Und Praludien Mit Fughetten BWV 961Kleine Praludien BWV 924Kleine Praludien BWV 925Kleine Praludien BWV 926Kleine Praludien BWV 927Kleine Praludien BWV 928Kleine Praludien BWV 930Kleine Praludien BWV 931Kleine Praludien BWV 933Kleine Praludien BWV 934Kleine Praludien BWV 935Kleine Praludien BWV 936Kleine Praludien BWV 937Kleine Praludien BWV 938Kleine Praludien BWV 939Kleine Praludien BWV 940Kleine Praludien BWV 941Kleine Praludien BWV 942Kleine Praludien BWV 943Kleine Praludien BWV 999Praludium Und Fuge In A Minor BWV 895Praludium Und Fuge In E Minor BWV 900Praludium Und Fughetta In D BWV 899Praludium Und Fughetta In G BWV 902

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