Marcel Beyer
Marcel Beyer
 
Benutzerdefinierte Suche
Marcel Beyer
 
 
 
 
 
Gehen Sie zurück

Smartphone









Befreien die Animation VR / AR
Spielen, um 3D-Bilder und 3D-Modelle zeigen!
Demonstration A-Frame / Mehrspieler
Android app on Google Play
 
vlrPhone / vlrFilter
Sehr geringer verbrauch, strahlung und bitrate softphones projekt / Multifunktion Audio-Filter mit Fernbedienung!



 

Stadt Bilder, Reise Bilder, Safe Bilder

Howto - Wie Mache - Illustriert Antworten

 

Marcel Beyer
Marcel Beyer (* 23. November 1965 in Tailfingen, Baden-Württemberg) ist ein deutscher Schriftsteller, Lyriker, Epiker und Essayist sowie Herausgeber. Er

View Wikipedia Artikel

Marcel Beyer (2012)

Marcel Beyer (* 23. November 1965 in Tailfingen, Baden-Württemberg) ist ein deutscher Schriftsteller, Lyriker, Epiker und Essayist sowie Herausgeber. Er ist Träger des Georg-Büchner-Preises 2016.

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Leben und Werk
  • 2 Werk
    • 2.1 Einzeltitel
    • 2.2 Herausgabe
    • 2.3 Übersetzung
    • 2.4 Hörspiel
    • 2.5 Hörbuch
    • 2.6 Anthologien (Auswahl)
    • 2.7 Graphic Novel
  • 3 Auszeichnungen
  • 4 Literatur
  • 5 Weblinks
  • 6 Einzelnachweise
Leben und Werk

Beyer wuchs in Kiel und Neuss auf. 1987 bis 1991 studierte er Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 erlangte er dort den Magistergrad mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Seit 1987 entstanden Performance-Arbeiten. Ab 1989 gab er an der Universität Siegen mit Karl Riha die Reihe Vergessene Autoren der Moderne heraus. 1990 bis 1993 arbeitete er schließlich als Lektor an der Literaturzeitschrift Konzepte mit. Bereits 1992 lieferte er darüber hinaus bis 1998 Beiträge für die Musikzeitschrift Spex. Als Writer in Residence war er 1996 am University College London, 1998 an der University of Warwick in Coventry und 2008 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin-Dahlem.[1] Er ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des PEN-Zentrums Deutschland.

Beyer, der zunächst stark beeinflusst war von Friederike Mayröcker und den Autoren des französischen Nouveau Roman, ist Verfasser von Lyrik, Essays und Romanen, die sich immer wieder mit der deutschen Geschichte – insbesondere mit der Zeit des Nationalsozialismus – auseinandersetzen. 2016 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. In der Begründung erklärt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung: „Seine Texte sind kühn und zart, erkenntnisreich und unbestechlich. So ist während dreier Jahrzehnte ein unverwechselbares Werk entstanden, das die Welt zugleich wundersam bekannt und irisierend neu erscheinen lässt.“[2]

Seit 1996 lebt Beyer in Dresden.

Werk Autograph von Marcel Beyer Einzeltitel
  • Kleine Zahnpasta. Gedichte 1987–1989. dead language press, Paris 1989
  • Walkmännin. Gedichte 1988/1989 (= Patios Raritäten-Bücher; Band 27). Patio, Neu-Isenburg 1990 DNB 956464572.
  • Das Menschenfleisch. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-40329-X.
  • Friederike Mayröcker: eine Bibliographie 1946–1990 (= Bibliographien zur Literatur- und Mediengeschichte. Band 2). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1992, ISBN 3-631-45400-7.
  • Brauwolke. Gedichte (mit Papiergüssen von Klaus Zylla). Warnke, Berlin 1994
  • Flughunde. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-518-40684-1.
    • Hörspielfassung von Iris Drögekamp 2013 von SWR2 produziert und gesendet
  • HNO-Theater im Unterhemd (= Bogen. Band 4). Warnke, Berlin 1995, OCLC 312506024.
  • Falsches Futter. Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-12005-0.
  • Spione. Roman. DuMont, Köln 2000, ISBN 3-7701-5417-7.
  • Zur See. (Mit Kaltnadelradierungen von Andreas Zahlaus). Warnke, Berlin 2001
  • Erdkunde. Gedichte. DuMont, Köln 2002, ISBN 3-8321-6007-8.
  • Nonfiction. Essays. DuMont, Köln 2003, ISBN 3-8321-7835-X.
  • Vergeßt mich. Erzählung. DuMont, Köln 2006, ISBN 3-8321-7968-2.
  • Aurora. Münchner Reden zur Poesie. Stiftung Lyrik Kabinett, München 2006, ISBN 3-938776-02-1.
  • Kaltenburg. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-41920-5, (Inhaltsangabe)
  • Arbeit Nahrung Wohnung. Bühnenmusik für vierzehn Herren. Opernlibretto (Komposition von Enno Poppe)
  • IQ. Testbatterie in 8 Akten. Opernlibretto (Komposition von Enno Poppe). UA: 27. April 2012, Schwetzinger SWR Festspiele
  • Putins Briefkasten. Erzählungen. Suhrkamp, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-46324-6.
  • Graphit. Gedichte. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42440-7[3][4]
  • XX. Lichtenberg-Poetikvorlesungen (= Göttinger Sudelblätter). Wallstein, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1674-4.
  • Im Situation Room: der entscheidende Augenblick. Rede an die Abiturienten des Jahrgangs 2015. Conte, Sankt Ingbert 2014, ISBN 978-3-95602-058-2.
  • Rede an die Sprache: es kommt ein A (= Aber die Sprache. Band 6). Wege durch das Land, Detmold 2016, ISBN 978-3-946156-01-7.
  • Muskatblüt. Zwiesprachen – Eine Reihe des Lyrik Kabinetts München. Das Wunderhorn Verlag, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-88423-532-4.
  • Das blindgeweinte Jahrhundert. Essay. Suhrkamp, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-42578-7.[5]
Herausgabe
  • Rudolf Blümner: Der Stuhl, die Ohrfeige und anderes literarisches Kasperletheater. (Vergessene Autoren der Moderne, Heft 35.) Siegen 1988. ISSN 0177-9869
  • Ernst Jandl: Gemeinschaftsarbeit. (Gemeinsam verfasst mit Friederike Mayröcker und Andreas Okopenko). Siegen 1989.
  • Rudolf Blümner: Ango laina und andere Texte. (Mit Karl Riha). München 1993.
  • George Grosz: Grosz-Berlin. (Mit Karl Riha). Hamburg 1993.
  • William S. Burroughs. (Mit Andreas Kramer). Eggingen 1995.
  • Jahrbuch der Lyrik 1998/99. Ausreichend lichte Erklärung. (Mit Christoph Buchwald). München 1998.
  • Friederike Mayröcker: Gesammelte Prosa. (Mit Klaus Reichert und Klaus Kastberger). Frankfurt am Main 2001.
    • Band 1. 1949–1977.
    • Band 2. 1978–1986.
    • Band 3. 1987–1991.
    • Band 4. 1991–1995.
    • Band 5. 1996–2001.
  • Friederike Mayröcker: Gesammelte Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-41631-6.
Übersetzung
  • Gertrude Stein: Spinnwebzeit, bee time vine und andere Gedichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Marcel Beyer. Arche, Zürich 1993, ISBN 3-7160-2158-X.
  • Michael Hofmann: Feineinstellungen. Zweisprachige Ausgabe. DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-4758-8.
Hörspiel
  • Das Hörspiel vom Hörspiel. (Zum Karl-Sczuka-Preis), SWR 2007.
  • Jonathan Trouern-Trend: Birding Babylon. Hörspielbearbeitung: Marcel Beyer, Regie: Iris Drögekamp, SWR/NDR 2009.
  • Flughunde. Regie: Iris Drögekamp, SWR, 2012.
Hörbuch
  • Francis Nenik: Reise durch ein tragikomisches Jahrhundert. Das irrwitzige Leben des Hasso Grabner. Voland & Quist, Dresden 2018, ISBN 978-3-863911-98-0, inkl. Buchlesung auf CD, gelesen von Marcel Beyer.
Anthologien (Auswahl)
  • Anja Bayer, Daniela Seel (Hrsg.): all dies hier, Majestät, ist deins - Lyrik im Anthropozän. kookbooks, Berlin 2016, ISBN 978-3-937445-80-9.
  • Karl Otto Conrady (Hrsg.): Der Große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Düsseldorf 2008.
  • Björn Kuhligk, Jan Wagner (Hrsg.): Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen. Köln 2003.
  • Junge Lyrik. (= Neue Neußer Reihe). Neuß 1983.
Graphic Novel
  • Ulli Lust: Flughunde. Text von Marcel Beyer. Suhrkamp Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-518-46426-7.
Auszeichnungen
  • 1991: Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium
  • 1991: Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt
  • 1991: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur
  • 1994: Stipendiat der Stiftung Niedersachsen, für Flughunde
  • 1995: Deutscher Kritikerpreis
  • 1996: Berliner Literaturpreis
  • 1996: Johannes-Bobrowski-Medaille
  • 1997: Uwe-Johnson-Preis
  • 1998: Förderpreis zum Horst-Bienek-Preis für Lyrik
  • 1999: Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen
  • 2000: Jean-Paul-Literaturförderpreis der Stadt Bayreuth
  • 2001: Heinrich-Böll-Preis
  • 2003: Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität und der Universitätsstadt Tübingen
  • 2004: Spycher: Literaturpreis Leuk
  • 2006: Erich-Fried-Preis
  • 2008: Joseph-Breitbach-Preis
  • 2008: Nominierung zum Deutschen Buchpreis (Longlist), für Kaltenburg
  • 2008: Liliencron-Dozentur
  • 2010: Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
  • 2012/2013: Stadtschreiber von Bergen
  • 2013: Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik der Universität Wien
  • 2014: Kleist-Preis[6]
  • 2014: Oskar Pastior Preis[7]
  • 2014: Lichtenberg-Poetikdozentur
  • 2015: Literaturpreis der Stadt Bremen, für Graphit. Gedichte
  • 2016: Düsseldorfer Literaturpreis[8]
  • 2016: Georg-Büchner-Preis[9][10][11]
Literatur
  • Christof Hamann (Hrsg.): Marcel Beyer. Boorberg, München 2018. ISBN 978-3-86916-680-3. (text + kritik, Heft 218/219, Mai 2018)
  • Christian Klein (Hrsg.): Marcel Beyer. Perspektiven auf Autor und Werk. Metzler, Stuttgart 2018. ISBN 978-3-476-04580-5.
Weblinks  Commons: Marcel Beyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur von und über Marcel Beyer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Kurzbiographie und Angaben zum Werk von Marcel Beyer bei Literaturport
  • Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Marcel Beyer bei perlentaucher.de
  • Literaten meiden heute den Irrsinn, Interview mit Martin Eich in Der Freitag vom 30. Juli 2015
  • Jasmin Herold im Gespräch mit Marcel Beyer im berlinerzimmer.de
  • Interview mit Marcel Beyer in der FAZ
  • Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin (Memento vom 13. Mai 2013 im Internet Archive) (Ulrich Goerdten)
  • Marcel Beyer im Stadtschreiberarchiv Bergen-Enkheim
Einzelnachweise
  1. ↑ Marcel Beyer als Writer in Residence. (PDF; 115 kB) Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Presseerklärung. 2008.
  2. ↑ Marcel Beyer erhält den Büchner-Preis 2016. boersenblatt.net, 28. Juni 2016, abgerufen am 28. Juni 2016.
  3. ↑ „Graphit“ von Marcel Beyer: Wenn sich der Wortschatz öffnet. Rezension von Tobias Lehmkuhl im Deutschlandfunk vom 12. Februar 2015, abgerufen 12. Februar 2015.
  4. ↑ Video: Lyrik-Empfehlungen 2015, „Graphit“ von Marcel Beyer, vorgestellt von Michael Braun auf der Leipziger Buchmesse, bei YouTube abgerufen am 20. Juni 2016.
  5. ↑ Rezension von Lothar Müller in Süddeutsche Zeitung Nr. 88 vom 15./16./17. April 2017, S. 20.
  6. ↑ Hortensia Völckers verleiht den Kleist-Preis an Marcel Beyer. Buchmarkt.de vom 12. Mai 2014, abgerufen am 12. Mai 2014.
  7. ↑ Offenes poetisches Gelände. In: Börsenblatt. 27. Mai 2014, abgerufen am 30. Mai 2014. 
  8. ↑ Marcel Beyer wird Düsseldorfer Literaturpreisträger. rp-online.de
  9. ↑ Marcel Beyer erhält Georg-Büchner-Preis, zeit.de, 28. Juni 2016.
  10. ↑ Helmut Böttiger: Kommentar, zeit.de
  11. ↑ FAZ.net, Tilman Spreckelsen: Bericht von Preisverleihung und Rede
Normdaten (Person): GND: 11548048X (PICA, AKS) | LCCN: nr92024352 | NDL: 00535871 | VIAF: 71529789 | Wikipedia-Personensuche Personendaten NAME Beyer, Marcel KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller GEBURTSDATUM 23. November 1965 GEBURTSORT Tailfingen


Twitter
 
Facebook
 
LinkedIn
 
 

 
 

Trends
Flirten

WhmSoft Moblog
Copyright (C) 2006-2018 WhmSoft
All Rights Reserved