Thomas Müller
Thomas Müller
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Thomas Müller
Weltmeister. Thomas Müller war in seiner Schulzeit Ministrant in seinem Heimatort in Pähl im Pfaffenwinkel. Er hat einen Bruder. Müller besuchte das

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Thomas Müller (Begriffsklärung) aufgeführt. Thomas Müller während des Trainings (2017) Personalia Geburtstag 13. September 1989 Geburtsort Weilheim i. OB, Deutschland Größe 186 cm Position Sturm / Offensives Mittelfeld Junioren Jahre Station 1993–2000 TSV Pähl 2000–2007 FC Bayern München Herren Jahre Station Spiele (Tore)1 2007–2009 FC Bayern München II 35 0(16) 2008– FC Bayern München 288 (106) Nationalmannschaft Jahre Auswahl Spiele (Tore)2 2004–2005 Deutschland U16 6 00(0) 2007 Deutschland U19 3 00(0) 2008 Deutschland U20 1 00(1) 2009 Deutschland U21 6 00(1) 2010– Deutschland 96 0(38) 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 1. September 2018

2 Stand: 9. September 2018

Thomas Müller (* 13. September 1989 in Weilheim in Oberbayern) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht beim FC Bayern München unter Vertrag, mit dem er mehrmals deutscher Meister und Pokalsieger sowie 2013 Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister wurde. 2014 wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister.

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Leben
  • 2 Vereinskarriere
    • 2.1 Jugendzeit und Anfänge beim FC Bayern München (bis 2010)
    • 2.2 Stammspieler und das „Vize“-Triple (2010–2012)
    • 2.3 Gewinn des Triple und Rekord von sechs Meisterschaften in Serie (seit 2012)
  • 3 Nationalmannschaft
    • 3.1 Juniorenauswahl
    • 3.2 A-Nationalmannschaft
      • 3.2.1 WM 2010
      • 3.2.2 EM 2012
      • 3.2.3 WM 2014
      • 3.2.4 EM 2016
      • 3.2.5 WM 2018
  • 4 Spielstatistik
  • 5 Erfolge
    • 5.1 Nationalmannschaft
    • 5.2 Vereine
  • 6 Auszeichnungen
  • 7 Soziales Engagement
  • 8 Veröffentlichungen
  • 9 Weblinks
  • 10 Einzelnachweise
Leben

Thomas Müller war in seiner Schulzeit Ministrant in seinem Heimatort in Pähl im Pfaffenwinkel.[1] Er hat einen Bruder.

Müller besuchte das Gymnasium Weilheim, das er 2008 mit dem Abitur abschloss. Er ist seit November 2009 verheiratet. Seine Ehefrau ist eine professionelle Pferdezüchterin und Dressurreiterin.[2][3]

2017 spielte Müller gemeinsam mit seiner Frau in einer Folge der Vorabendserie Hubert und Staller (Staffel 6, Folge 14) mit.[4]

Vereinskarriere Jugendzeit und Anfänge beim FC Bayern München (bis 2010)

Müller, der sowohl als Stürmer als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, wechselte 2000 vom TSV Pähl in die D-Jugend des FC Bayern München, trainierte aber zunächst weiterhin meist bei seinem Heimatverein.[5] Beim FC Bayern durchlief er fortan sämtliche Jugendmannschaften. Mit der A-Jugend der Bayern wurde er 2007 Meister der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest und Zweiter in der Endrunde der deutschen A-Junioren-Meisterschaft, wobei er im Halbfinale und im Finale jeweils ein Tor erzielte. In seinem zweiten Jahr in der höchsten Jugendklasse erzielte er in 26 Spielen 18 Tore. Daraufhin wurde er auch in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Süd eingesetzt. Am 7. März 2008 gab er dort sein Debüt und erzielte auch gleich ein Joker-Tor.

Zu Beginn der Spielzeit 2008/09 in der neugegründeten bundesweiten 3. Liga wurde Müller in den Kader der zweiten Mannschaft übernommen, absolvierte jedoch gleichzeitig einen Teil der Vorbereitung mit dem Bundesliga-Kader von Trainer Jürgen Klinsmann. Sein Debüt in der Bundesliga hatte er kurz darauf am 15. August 2008 (1. Spieltag) beim 2:2 im Heimspiel gegen den Hamburger SV mit Einwechslung für Miroslav Klose in der 80. Minute. Danach spielte er aber fast ausschließlich in der zweiten Mannschaft, für die er in 32 Spielen 15 Tore erzielte. Erst gegen Ende der Spielzeit kam er zu drei weiteren Einwechslungen im Erstligateam. Zudem gab er am 10. März 2009 sein Debüt in der Champions League, als er beim Achtelfinalrückspiel gegen Sporting Lissabon in der 72. Minute für Bastian Schweinsteiger eingewechselt wurde, zwei Minuten später ein Tor einleitete und in der 90. Minute das Tor zum 7:1-Endstand erzielte.

Im Februar 2009 unterschrieb Müller, der den deutschen Fußballspieler Gerd Müller zu seinen Vorbildern zählt,[6] einen ab Beginn der Saison 2009/10 gültigen Profivertrag mit Laufzeit bis 2011.[7] Der neue Trainer des FC Bayern, Louis van Gaal, nahm ihn schon vor Beginn der Saison 2009/10 in seine erweiterte Stammformation auf. So kam Müller vom ersten Spieltag an als Einwechselspieler zum Einsatz. Am 12. September 2009 erzielte er seine ersten beiden Bundesligatore beim 5:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund und rückte danach in die Startformation auf. Drei Tage später debütierte er in der Startelf der Bayern im Champions-League-Auswärtsspiel gegen Maccabi Haifa, auch dort traf er doppelt. Am 1. Mai 2010 (33. Spieltag) erzielte er alle drei Tore beim 3:1-Sieg über den VfL Bochum und führte damit die Vorentscheidung zur Meisterschaft 2010 herbei. Neben der deutschen Meisterschaft gewann er mit dem FC Bayern München auch den DFB-Pokal und erreichte das Finale der UEFA Champions League, das jedoch mit 0:2 gegen Inter Mailand verloren wurde. Müller wurde in seiner ersten Bundesligasaison zum Stammspieler und hatte mit seinen 19 Toren in 52 Pflichtspielen Anteil an den Erfolgen seiner Mannschaft.

Stammspieler und das „Vize“-Triple (2010–2012)

Trotz einiger Angebote ausländischer Vereine bekundete Müller vor der Saison 2010/11, langfristig beim FC Bayern München bleiben zu wollen.[8] Auch in seiner zweiten vollen Bundesligasaison kam Müller in allen 34 Saisonspielen zum Einsatz und erzielte im Saisonverlauf erneut 19 Pflichtspieltreffer. Insgesamt verlief die Saison für den Rekordmeister aber weniger erfolgreich. Die Bundesligasaison beendete man auf dem dritten Platz; auch in DFB-Pokal (Halbfinalaus) und Champions League (Ausscheiden im Achtelfinale) konnte man die guten Vorjahresergebnisse nicht bestätigen.

In der Saison 2011/12 galt er auch unter dem neuen Trainer Jupp Heynckes als einer der zuverlässigsten Spieler im Team. Zwar stand er nicht mehr ganz in vorderster Reihe und kam nur siebenmal (sowie je zweimal in Pokal und Champions League) erfolgreich zum Abschluss, spielte aber weiterhin eine wichtige Rolle im offensiven Mittelfeld. Am 31. März 2012 absolvierte Müller im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg seinen 100. Bundesligaeinsatz für Bayern München. Am Ende der Spielzeit hatte er zum dritten Mal in Folge in allen 34 Saisonspielen und damit in 102 Bundesligaspielen in Folge gespielt. Dazu kam er in drei Jahren bis auf eine Gruppenrundenpartie in allen Champions-League- und auch in allen DFB-Pokal-Partien zum Einsatz. Die Saison blieb für den FC Bayern München allerdings titellos, nachdem er in der Bundesliga den zweiten Platz belegte und das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund verlor. In der Champions League stand Müller mit dem FC Bayern München in seinem zweiten Finale und erzielte den zwischenzeitlichen Führungstreffer im Spiel gegen den FC Chelsea. Das Finale wurde letztendlich im Elfmeterschießen verloren, so dass der FC Bayern München die Saison mit drei zweiten Plätzen beendete.

Gewinn des Triple und Rekord von sechs Meisterschaften in Serie (seit 2012)

Obwohl Müllers ununterbrochene Serie von Ligaeinsätzen früh in der Saison 2012/13 geendet hatte und er in insgesamt sechs Saisonspielen nicht eingesetzt worden war, kam er am Ende der Spielzeit auf 13 Ligatreffer. Am 28. Spieltag sicherte er sich mit dem FC Bayern München so früh wie noch nie die Meisterschaft in der Bundesliga. Am 25. Mai 2013 gewann er mit dem FC Bayern München im Londoner Wembley-Stadion das Finale der UEFA Champions League mit 2:1 gegen Borussia Dortmund. Er war im Wettbewerb mit acht Toren bester Torschütze des FC Bayern und hatte vor allem beim 7:0 (nach Hin- und Rückspiel) im Halbfinale gegen den FC Barcelona mit drei Toren Anteil am Finaleinzug seines Vereins. Mit dem Sieg im DFB-Pokal-Finale am 1. Juni 2013 gewann Müller mit dem FC Bayern als erstem deutschem Fußballverein das Triple im Herrenfußball. Insgesamt stellte er mit 23 Pflichtspieltoren eine persönliche Bestmarke auf, obwohl er auf weniger Einsätze gekommen war als in den drei Spielzeiten zuvor.

Unter dem neuen Trainer Pep Guardiola kam Müller in der Saison 2013/14 zwar häufiger als in den Vorjahren nur als Einwechselspieler zum Einsatz, konnte seine Torquote aber weiter steigern. So kam er auf insgesamt 26 Pflichtspieltore und trug dazu bei, den Vorjahresrekord der am frühesten feststehenden Meisterschaft in der Bundesliga noch einmal zu verbessern. Im DFB-Pokal erzielte Müller acht Treffer, darunter das Tor zum 2:0-Endstand in der Verlängerung im Pokalfinale gegen Dortmund. In der Champions League verpasste der FC Bayern München zwar die Titelverteidigung, gewann aber im Saisonverlauf mit dem UEFA Super Cup gegen den FC Chelsea und der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2013 im Finale gegen Raja Casablanca zwei weitere Titel.

Thomas Müller im Champions-League-Spiel bei ZSKA Moskau am 30. September 2014

In der Saison 2014/15 gewann Müller mit dem FC Bayern München zum dritten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft. Zum vierten Mal erreichte er dabei seine persönliche Bestmarke von 13 Ligatreffern. Weitere acht Tore erzielte er in der Champions League und im DFB-Pokal, scheiterte aber mit seinem Team in beiden Wettbewerben im Halbfinale. Am 6. Spieltag der UEFA-Champions-League-Saison 2014/15 erzielte Müller seinen 24. Treffer in der Champions League und löste damit Mario Gómez (23 Treffer) als erfolgreichsten Torschützen des FC Bayern in diesem Wettbewerb ab.[9] Am 21. April 2015 erzielte er im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto seinen 27. Treffer in der Champions League und wurde damit auch erfolgreichster deutscher Torschütze des Wettbewerbs, einzig Gerd Müller war zunächst mit 34 Treffern im Vorgänger-Wettbewerb Europapokal der Landesmeister noch erfolgreicher.

Zur Saison 2015/16 wurde Müller nach Philipp Lahm und Manuel Neuer zum dritten Kapitän des FC Bayern ernannt. Am 29. August 2015 bestritt er beim 3:0-Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen sein 200. Bundesligaspiel für Bayern München. Er erzielte dabei mit dem Treffer zum 1:0 sein 75. Bundesligator und legte mit einem Elfmetertor zum 2:0 nach. Mit dem 4:0-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart am 7. November 2015 erreichte er seinen 150. Bundesliga-Sieg im 209. Bundesliga-Spiel und ist damit nach Georg Schwarzenbeck der jüngste Spieler, dem 150 Siege in der Bundesliga gelangen. Es gibt niemanden in der Bundesliga, der so wenige Spiele dafür benötigte wie er. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen Olympiakos Piräus am 24. November 2015 erreichte er als jüngster Spieler seinen 50. Sieg in der UEFA Champions League. Am 16. März 2016 traf Müller im Achtelfinale beim 4:2-Sieg n. V. gegen Juventus Turin in der Nachspielzeit zum 2:2. Dies war sein 35. Treffer in der Champions League, womit er Gerd Müller als erfolgreichsten deutschen Torschützen im höchsten europäischen Vereinswettbewerb ablöste.[10] Am 19. April 2016 trug Müller beim 2:0-Sieg im Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen mit zwei Toren zum Finaleinzug bei und erzielte dabei seinen 150. Pflichtspieltreffer im 347. Pflichtspiel. Am vorletzten Spieltag wurde die vierte deutsche Meisterschaft in Folge perfekt gemacht; mit seinen 20 Saisontoren in der Bundesliga stellte Müller einen neuen persönlichen Rekord auf. Beim Pokalsieg am 21. Mai 2016 gegen Borussia Dortmund nach 4:3 im Elfmeterschießen verwandelte Müller den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:2 und gewann zum vierten Mal das Double. 2018 gewann er zum sechsten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft.

Im Dezember 2015 verlängerte Müller seine Vertragslaufzeit beim FC Bayern München bis zum 30. Juni 2021.[11]

Nationalmannschaft Juniorenauswahl

Erstmals für eine deutsche Juniorenauswahl spielte Thomas Müller in der U16; sechsmal kam er dort zum Einsatz.[12] Danach wurde er nur noch unregelmäßig berufen, das nächste Mal in die U19, für die er dreimal spielte. Für die U20 spielte er einmal am 3. September 2008 gegen Österreich und erzielte den Treffer zum 4:2-Endstand, sagte dann aber die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft 2009 in Ägypten selbst ab, um seinen Stammplatz in der Bundesliga nicht zu verlieren. Am 11. August 2009 wurde Müller erstmals in die U21-Nationalmannschaft berufen; das Spiel gegen die Türkei wurde mit 1:3 verloren. Sechsmal spielte er für die älteste Juniorenmannschaft.

Thomas Müller im Trikot der Nationalmannschaft (2011) A-Nationalmannschaft

Am 6. November 2009 wurde Müller für das Test-Länderspiel gegen die Elfenbeinküste in die A-Nationalmannschaft eingeladen. Seine Aufnahme in den A-Kader wurde jedoch kurz darauf verworfen, da er zunächst noch für die U21 in der Junioren-EM-Qualifikation gegen Nordirland und San Marino eingesetzt werden sollte; darauf hatte sich Bundestrainer Joachim Löw mit U21-Coach Rainer Adrion verständigt.[13] Am 21. Januar 2010 wurde Müller von Löw eingeladen, an einem Leistungstest der Nationalmannschaft im Hinblick auf die WM 2010 in Südafrika teilzunehmen. Am 3. März 2010 debütierte Müller in der deutschen A-Nationalmannschaft. In der heimischen Allianz Arena stand er von Beginn an gegen Argentinien auf dem Platz; das Spiel endete 0:1. In der 67. Minute wurde er für den zweiten Debütanten des Abends, Toni Kroos, ausgewechselt.

WM 2010

Am 6. Mai 2010 wurde er von Bundestrainer Löw in den erweiterten Kader und kurz vor der Abreise nach Südafrika in das endgültige Aufgebot für die WM 2010 berufen. Im ersten Gruppenspiel erzielte er beim 4:0-Sieg gegen Australien seinen ersten Treffer in einem A-Länderspiel und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Beim 4:1-Sieg gegen England im Achtelfinale schoss Müller zwei Tore (das 3:1 und das 4:1) und legte ein weiteres Tor für Lukas Podolski auf. Im Viertelfinalspiel gegen Argentinien erzielte er mit einem Kopfballtor in der dritten Minute das 1:0. In der 35. Minute erhielt er wegen eines Handspiels seine zweite gelbe Karte der WM und war damit für das Halbfinalspiel am 7. Juli 2010 gegen Spanien gesperrt. Beim 3:2-Sieg im Spiel um den dritten Platz gegen Uruguay erzielte Müller das 1:0 und damit sein fünftes Tor im Turnier, womit er vor Miroslav Klose zum erfolgreichsten Torschützen der deutschen Mannschaft beim Turnier in Südafrika avancierte. In den Spielen gegen England und Uruguay wurde er zum Man of the Match gewählt.

Mit fünf Toren und drei Torvorlagen erhielt Müller den Goldenen Schuh als Torschützenkönig der WM 2010. Nach Gerd Müller (1970) und Miroslav Klose (2006) war er der dritte deutsche Spieler, dem dies gelang. Zudem wurde er als bester junger Spieler ausgezeichnet.[14]

EM 2012

Nach seinem Durchbruch nahm er weiterhin die Stammposition als rechter Außenstürmer der Nationalmannschaft ein. Unter anderem spielte er alle zehn Spiele der Qualifikation für die Europameisterschaft 2012, die – erstmals von einem deutschen Nationalteam – alle gewonnen wurden. Dazu steuerte Müller drei Tore und sieben Torvorlagen bei. Im Mai 2012 wurde er in das EM-Aufgebot berufen und stand dort in der ersten Elf, die in der Gruppenphase auflief. Im Viertelfinale stellte Trainer Löw eine komplett neue Sturmformation zusammen; erst beim Stand von 2:1 für Deutschland gegen Griechenland wurde Müller eingewechselt. Im Halbfinale gegen Italien (1:2) kam er in der 71. Minute als letzte Offensivmaßnahme für einen Abwehrspieler noch ins Spiel. In keinem der fünf Turnierspiele erzielte er ein Tor oder gab eine erfolgreiche Vorlage.

WM 2014 Thomas Müller (rechts unten) nach dem Gewinn der WM 2014

Auf dem Weg zu seiner zweiten Weltmeisterschaftsteilnahme lief Müller erneut in allen zehn Qualifikationsspielen für die Nationalmannschaft auf. Zur erfolgreichen Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien steuerte er dabei vier Tore und sechs Torvorlagen bei. Im ersten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft bei der WM-Endrunde am 16. Juni 2014 in Salvador da Bahia erzielte er beim 4:0-Sieg über Portugal drei Tore,[15] beim dritten Gruppenspiel gegen die USA eines. Im Halbfinale gegen Brasilien erzielte er mit dem Treffer zum 1:0 beim 7:1-Sieg das 2000. Tor der deutschen Nationalmannschaft. Damit hatte er bei Weltmeisterschaften zehn Tore in zwölf Spielen erzielt und belegte zusammen mit Helmut Rahn den vierten Platz in der Rangliste der besten Torschützen des DFB bei Weltmeisterschaften. Er ist der erste deutsche Spieler, der drei Tore in einem Spiel gegen eine Mannschaft der Top-10 der FIFA-Weltrangliste erzielte, und der erste WM-Torschützenkönig, der bei der folgenden WM fünf Tore erzielte. Am 13. Juli 2014 gewann er mit der deutschen Mannschaft in Rio de Janeiro nach einem 1:0-Sieg im Finale der WM nach Verlängerung gegen Argentinien den Weltmeistertitel.

EM 2016

Auf dem Weg zur Europameisterschaft 2016 bestritt Müller neun von zehn Qualifikationsspielen. Mit neun Toren und zwei Torvorlagen war er bester Torschütze der Mannschaft, die sich für das Turnier in Frankreich qualifizierte. Am 29. März 2016 führte Müller die DFB-Elf beim Testspiel gegen Italien erstmals als Kapitän auf den Platz.

Er stand im Kader der Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2016[16] und bestritt alle Turnierspiele über die volle Spielzeit. Er blieb jedoch auch bei dieser EM torlos und vergab auch im Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Italien seinen Elfmeter. Dafür war er Vorbereiter des deutschen Tors im letzten Gruppenspiel beim 1:0-Sieg über Nordirland. Das Team schied im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich aus.

WM 2018

Bei der Weltmeisterschaft 2018 spielte Müller bei den beiden ersten Vorrundenspielen gegen Mexiko (0:1) und Schweden (2:1) über die volle Distanz.[17][18] Nach zuvor eher schwachen Leistungen[19] saß Müller im dritten Vorrundenspiel gegen Südkorea, in dem es um den Einzug ins Achtelfinale ging, auf der Auswechselbank; Leon Goretzka erhielt den Vorzug. In der 63. Minute wurde Müller schließlich beim Stand von 0:0 für Goretzka eingewechselt.[20] Doch auch Müller, der nicht mehr an seine Form wie bei der WM 2010 und der WM 2014 anknüpfen konnte, schaffte es nicht, Deutschland den Einzug ins Achtelfinale zu ermöglichen. Stattdessen gelangen Südkorea in der Nachspielzeit noch zwei Treffer, wodurch Deutschland durch die 0:2-Niederlage erstmals in der WM-Geschichte bereits nach der Vorrunde ausschied.[21] Müller war bei dem Turnier – im Gegensatz zu den vorhergehenden Weltmeisterschaften – kein Tor und keine Torvorlage gelungen.

Nach der WM äußerte Müller, dass das frühzeitige Ausscheiden auch eine „Quittung für das Störfeuer von außen“ sei: „Wenn du Weltmeister bist, dann stehst du unter besonderer Beobachtung und musst dich mit vielen Dingen auseinandersetzen, die gar nichts mit Fußball zu tun haben.“[22] Damit spielte Müller auch auf den Eklat um das Treffen Mesut Özils und Ilkay Gündoğans mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan an.[22]

Spielstatistik

Die Tabelle enthält die Anzahl aller Einsätze – getrennt nach Wettbewerben und Saison für Saison –, die Müller für den FC Bayern München in Pflichtspielen und die Nationalmannschaft bestritten hat einschließlich der erzielten Tore.

Die beiden Platzierungsspiele für die Champions League 2011/12 wurden mit berücksichtigt.

Stand: 24. August 2018 Bundes­liga RLSüd,
3. Liga Europapokal (CL, EL) DFB-Pokal Sonstige Wettbewerbe* National-
mannschaft Gesamt Saison Verein S T S T S T S T S T S T S T 2007/08 FC Bayern München II 3 1 3 1 2008/09 32 15 32 15 2008/09 FC Bayern München 4 0 1 1 5 1 2009/10 34 13 12 2 6 4 8 5 60 24 2010/11 34 12 8 3 5 3 1 1 10 3 58 22 2011/12 34 7 14 2 5 2 16 2 69 13 2012/13 28 13 13 8 5 1 1 1 10 4 57 27 2013/14 31 13 12 5 5 8 3 0 12 8 63 34 2014/15 32 13 10 7 5 1 1 0 7 5 55 26 2015/16 31 20 12 8 5 4 1 0 14 5 63 37 2016/17 29 5 9 3 3 0 1 1 8 5 50 14 2017/18 29 8 8 3 6 7 1 0 9 1 53 19 2018/19 2 2 0 0 1 0 1 0 2 0 6 2 Summe 288 106 35 16 99 42 46 30 10 3 95 38 574 235 Summe
(nur 1. Mannschaft
FC Bayern München) 288 106 – – 99 42 46 30 10 3 – – 444 181

* = Einsätze im DFL-Supercup, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und UEFA Super Cup

Erfolge Nationalmannschaft
  • Weltmeister: 2014
  • Dritter der Weltmeisterschaft: 2010
Vereine
  • FIFA-Klub-Weltmeister: 2013
  • UEFA-Champions-League-Sieger: 2013
  • UEFA-Champions-League-Finalist: 2010, 2012
  • UEFA-Super-Cup-Sieger: 2013
  • Deutscher Meister (7): 2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018
  • Deutscher Pokalsieger (4): 2010, 2013, 2014, 2016
  • DFL-Supercup-Sieger (5): 2010, 2012, 2016, 2017, 2018
Auszeichnungen
  • Goldener Schuh bei der Weltmeisterschaft 2010[23]
  • Bester Junger Spieler bei der Weltmeisterschaft 2010[23]
  • Silberner Schuh bei der Weltmeisterschaft 2014[23]
  • Silberner Ball bei der Weltmeisterschaft 2014[23]
  • Castrol Index Top 11 der Weltmeisterschaft 2014[24]
  • Wahl in das Dream Team der Weltmeisterschaft 2014[25]
  • Mitglied der VDV 11: 2009/10, 2015/16, 2017/18
  • Bester Spieler (Man of the Match) in den Spielen gegen England und Uruguay bei der WM 2010
  • Bester Spieler (Man of the Match) in den Spielen gegen Portugal und die USA bei der WM 2014
  • Newcomer der Saison: 2009/10[26]
  • Junger Spieler des Jahres 2010 (verliehen von World Soccer)[27]
  • Trofeo Bravo: 2010[28]
  • Fußballer des Monats: September 2009[29]
  • Torschütze des Monats: Juni 2010,[30] Mai 2012,[31] Februar 2016[32]
  • Bravo Sport: Otto-Gewinner Januar 2010
  • Bayerischer Sportpreis: 2010[33]
  • Silbernes Lorbeerblatt: 2010[34], 2014[35] (als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft)
  • Deutschlands Mannschaft des Jahres: 2010, 2014[36][37] (als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft) und 2013[38] (als Mitglied des FC Bayern München)
  • Nominierung zur Wahl des Weltfußballers des Jahres: 2010 (15. Platz),[39] 2011 (13. Platz),[40] 2013 (17. Platz),[41] 2014 (5. Platz)[42]
  • Einstufung als Weltklasse in der Rangliste des deutschen Fußballs: Sommer 2010, Sommer 2013, Sommer 2014, Winter 2015/16
  • Kicker-Mittelfeldspieler des Jahres: 2016
  • ESM Team of the Year: 2012–13[43]
Soziales Engagement

Müller unterstützt seit 2010 das Projekt YoungWings als Botschafter. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die um einen nahen Angehörigen oder Freund trauern.[44] Unter anderem versteigert er jährlich vor Weihnachten persönliche Gegenstände auf der Charity-Auktionsplattform United Charity, die Erlöse erhält die Nicolaidis YoungWings Stiftung ohne Abzug.[45]

Veröffentlichungen
  • Thomas Müller: Mein Weg zum Traumverein. Friedrich Oetinger, Hamburg 2018 (Kinderbuch)
Weblinks  Commons: Thomas Müller – Sammlung von Bildern
  • Offizielle Website von Thomas Müller
  • Thomas Müller in der Datenbank von fussballdaten.de
  • Thomas Müller in der Datenbank von weltfussball.de
  • Thomas Müller in der Datenbank von kicker.de
  • Thomas Müller im Datencenter des Deutschen Fußball-Bundes
  • Profil beim FC Bayern München
Einzelnachweise
  1. ↑ Viele Promis waren Messdiener, dpa/FAZ, 24. September 2014, Zugriff am 2. Oktober 2014
  2. ↑ Stefan Galler: Thomas Müllers Ehefrau Lisa: Pferde statt Prada. In: sueddeutsche.de. 22. Juni 2012, abgerufen am 14. März 2017. 
  3. ↑ P. Strasser: Müller: Eine Beule für Lisa. In: abendzeitung-muenchen.de. 6. August 2013, abgerufen am 14. März 2017. 
  4. ↑ Hund "Ronaldo" findet Leiche: Thomas Müller und Frau Lisa spielen in Krimiserie mit. rp-online.de vom 9. November 2017. Abgerufen am 11. August 2018.
  5. ↑ Müller: Als Bubi sagte er Bayern ab, abendzeitung-muenchen.de, 17. September 2009, abgerufen am 13. Februar 2018
  6. ↑ Gartenschläger, Lars: Was Joachim Löw an Nelson Mandela bewundert. In: welt.de, 6. Juni 2012. Abgerufen am 15. Juni 2012.
  7. ↑ Badstuber und Müller unterschreiben. In: fcbayern.com. 16. Februar 2009, abgerufen am 14. März 2017. 
  8. ↑ Zehn Jahre Bayern? «Sofort!» In: news.de. 14. Juli 2010, archiviert vom Original am 6. Januar 2017; abgerufen am 14. März 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.news.de 
  9. ↑ Müller erfolgreichster CL-Torschütze des FCB. In: fcbayern.com. 10. Dezember 2014, abgerufen am 14. März 2017. 
  10. ↑ Müller erfolgreichster deutscher CL-Schütze. In: transfermarkt.de. 17. März 2016, abgerufen am 14. März 2017. 
  11. ↑ FCB verlängert Verträge mit Müller, Boateng, Martínez und Alonso. In: fcbayern.com. 18. Dezember 2015, abgerufen am 14. März 2017. 
  12. ↑ Deutscher Fußball-Bund: Ergebnisse der Talentförderung 2010. 2. September 2010, S. 21. Abgerufen am 14. März 2017 (PDF; 7,5 MB).
  13. ↑ Nationalmannschaft: Müller-Debüt wird verschoben. In: rp-online.de. 12. November 2009, abgerufen am 14. März 2017. 
  14. ↑ Müller: Torschützenkönig und "Bester Junger Spieler". In: kicker.de. 11. Juli 2010, abgerufen am 14. März 2017. 
  15. ↑ DFB-Elf gewinnt 4:0 gegen Portugal: Müller, Hummels, Müller – und Müller. In: rp-online.de. 16. Juni 2014, abgerufen am 14. März 2017. 
  16. ↑ Der Kader für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) (Memento vom 31. Mai 2016 im Internet Archive). In: dfb.de. Abgerufen am 31. Mai 2016.
  17. ↑ Erstes Gegentor bei einem Auftaktmatch unter Löw - Auftakt verpatzt: Lozano bestraft schwache DFB-Elf. kicker.de, 17. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018. 
  18. ↑ Toivonen schockt das DFB-Team - Boateng-Platzverweis - Kroos im letzten Moment! DFB-Team zurück im Rennen. kicker.de, 23. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018. 
  19. ↑ Marcus Krämer: Schwache Leistung gegen Mexiko - Müller müsste schießen. SpiegelOnline, 18. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018. 
  20. ↑ Weltmeister von 2014 fährt nach der Vorrunde nach Hause - 0:2 gegen Südkorea: Deutschland verpasst das Achtelfinale! kicker.de, 27. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018. 
  21. ↑ Deutschland scheidet in der Vorrunde der Fußball-WM aus. eurosport.de, 27. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018. 
  22. ↑ a b Thomas Müller über das WM-Aus: "Quittung für das Störfeuer von außen". huffingtonpost.de, 29. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018. 
  23. ↑ a b c d Turniere Auszeichnungen. In: fifa.com. Abgerufen am 14. März 2017. 
  24. ↑ Kroos finishes up top of Castrol standings. In: fifa.com. 14. Juli 2014, abgerufen am 14. März 2017 (englisch). 
  25. ↑ FIFA Announces 2014 World Cup 'Dream Team' as Voted On by Fans. In: bleacherreport.com. 23. Juli 2014, archiviert vom Original am 16. Juli 2016; abgerufen am 14. März 2017 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bleacherreport.com 
  26. ↑ Bayern bestimmen VDV-Besten-Wahl 2009/10. In: fcbayern.com. 13. Juli 2010, abgerufen am 14. März 2017. 
  27. ↑ Xavi voted World Soccer Player of the Year. In: worldsoccer.com. 16. Dezember 2010, abgerufen am 14. März 2017 (englisch). 
  28. ↑ José Luis Pierrend: The "Bravo" Award. In: rsssf.com. 6. Januar 2016, abgerufen am 14. März 2017 (englisch). 
  29. ↑ Bernd Salamon: Ein kleiner Trost: Mit dem 3. Titel ans Kap. In: kicker.de. 27. Februar 2010, abgerufen am 14. März 2017. 
  30. ↑ Tor des Monats Juni 2010 – Müller. In: sportschau.de. Abgerufen am 14. März 2017. 
  31. ↑ Tor des Monats Mai 2012 – Müller. In: sportschau.de. Abgerufen am 14. März 2017. 
  32. ↑ Tor des Monats Februar 2016 – Thomas Müller. In: sportschau.de. Abgerufen am 14. März 2017. 
  33. ↑ Sportpreis 2010. In: sportpreis.bayern.de. Abgerufen am 14. März 2017. 
  34. ↑ Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts an die Fußball-Nationalmannschaft. In: www.bundespraesident.de. 5. Oktober 2010, abgerufen am 14. März 2017. 
  35. ↑ Silbernes Lorbeerblatt für die Fußball-Nationalmannschaft. In: www.bundespraesident.de. 10. November 2014, abgerufen am 14. März 2017. 
  36. ↑ DFB-Team zur Mannschaft des Jahres 2010 gewählt. In: dfb.de. 19. Dezember 2010, abgerufen am 14. März 2017. 
  37. ↑ Weltmeister sind „Mannschaft des Jahres“. In: dfb.de. 21. Dezember 2014, abgerufen am 14. März 2017. 
  38. ↑ FC Bayern Mannschaft des Jahres 2013. In: bundesliga.de. 16. Dezember 2013, abgerufen am 14. März 2017. 
  39. ↑ FIFA Ballon d'Or 2010 - voting results. In: fifa.com. 2010, S. 1, abgerufen am 14. März 2017 (PDF; 55,6 kB, englisch). 
  40. ↑ FIFA Ballon d'Or 2011 - voting results. In: fifa.com. 2011, S. 1, abgerufen am 14. März 2017 (PDF; 98,7 kB, englisch). 
  41. ↑ FIFA Ballon d’Or 2013 – voting results. In: fifa.com. 2013, S. 1, abgerufen am 14. März 2017 (PDF; 143 kB, englisch). 
  42. ↑ FIFA Ballon d'Or 2015. In: marca.com. 2015, abgerufen am 14. März 2017 (PDF; 458 kB, englisch). 
  43. ↑ ESM-Top-11: Nur Torres und Ivanovic durchbrechen Bundesliga-Phalanx. In: kicker.de. Abgerufen am 14. März 2017. 
  44. ↑ Unser Botschafter. In: youngwings.de. Abgerufen am 14. März 2017. 
  45. ↑ Startschuss für die YoungWings Charity-Weihnachtsauktion. In: esmuellert.de. Abgerufen am 9. April 2018. 
Kader des FC Bayern München in der Saison 2018/19

David Alaba | Jérôme Boateng | Kingsley Coman | Christian Früchtl | Serge Gnabry | Leon Goretzka | Ron-Thorben Hoffmann | Mats Hummels | James | Joshua Kimmich | Robert Lewandowski | Javi Martínez | Thomas Müller | Manuel Neuer (C) | Rafinha | Franck Ribéry | Arjen Robben | Renato Sanches | Niklas Süle | Thiago | Corentin Tolisso | Sven Ulreich | Sandro Wagner

Trainer: Niko Kovač

Weltmeister-Kader Deutschlands 2014

Jérôme Boateng | Julian Draxler | Erik Durm | Matthias Ginter | Mario Götze | Kevin Großkreutz | Benedikt Höwedes | Mats Hummels | Sami Khedira | Miroslav Klose | Christoph Kramer | Toni Kroos | Philipp Lahm (C) | Per Mertesacker | Thomas Müller | Shkodran Mustafi | Manuel Neuer | Mesut Özil | Lukas Podolski | André Schürrle | Bastian Schweinsteiger | Roman Weidenfeller | Ron-Robert Zieler

Bundestrainer: Joachim Löw

Beste junge Spieler (U21 und erste Teilnahme) der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer

1930–2002: keine Auszeichnung | 2006: Podolski | 2010: T. Müller | 2014: Pogba | 2018: Mbappé

Torschützenkönige der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer

1930: Stábile | 1934: Nejedlý | 1938: Leônidas | 1950: Ademir | 1954: Kocsis | 1958: Fontaine | 1962: Garrincha / Albert / Iwanow / Jerković / Sánchez / Vavá | 1966: Eusébio | 1970: G. Müller | 1974: Lato | 1978: Kempes | 1982: Rossi | 1986: Lineker | 1990: Schillaci | 1994: Salenko / Stoitschkow | 1998: Šuker | 2002: Ronaldo | 2006: Klose | 2010: T. Müller | 2014: James | 2018: Kane

Torschützenkönige des DFB-Pokals

Tschammerpokal:
1935: Kuzorra | 1936: Budde / Poertgen | 1937: Männer | 1938: Schön | 1939: Adamkiewicz / Binder | 1940: Machate | 1941: Conen | 1942: Willimowski | 1943: Decker / Noack

DFB-Pokal:
1953: Islacker | 1954: Stollenwerk / Waldner | 1955: Sadlowski / D. Seeler / Kohn / Kunkel / Sommerlatt / Traub | 1956: U. Seeler / Ruppenstein / Termath | 1957: Jobst | 1958: Geiger | 1959: Rummel | 1960: Witlatschil / Brülls | 1961: Hänel | 1962: Wolfframm / Flachenecker / Haseneder / Wild | 1963: U. Seeler | 1964: Brunnenmeier | 1965: Haseneder / Wild / Koslowski / Gerhardt / Breuer / Emmerich | 1966: Osterhoff / Ohlhauser | 1967: G. Müller | 1968: Löhr | 1969: G. Müller | 1970: Löhr | 1971: G. Müller | 1972: Overath / Löhr / Rupp / Fischer | 1973: Löhr | 1974: Hölzenbein | 1975: Lindner | 1976: Toppmöller | 1977: D. Müller | 1978: D. Müller | 1979: Hoeneß | 1980: Burgsmüller / Allofs | 1981: Hartwig / Hrubesch / Remark | 1982: Rummenigge | 1983: Engels | 1984: Worm / Fischer | 1985: Dum | 1986: Allgöwer | 1987: Kurtenbach | 1988: Kuntz | 1989: Schreier | 1990: Rufer / Kuntz | 1991: Tönnies | 1992: Walter | 1993: Thom | 1994: Rufer | 1995: Herrlich | 1996: Bestschastnych / Häßler / Kuka | 1997: Winkler | 1998: Jancker | 1999: Weber | 2000: Kevrić | 2001: van Lent | 2002: Berbatow | 2003: Élber | 2004: Aílton | 2005: Jancker / Pizarro | 2006: Pizarro | 2007: Cacau | 2008: Gómez | 2009: Džeko / Olić | 2010: Senesie / Barrios / T. Müller | 2011: Lakić | 2012: Lewandowski | 2013: Gómez | 2014: T. Müller | 2015: Kießling / Schipplock | 2016: Mchitarjan | 2017: Lewandowski | 2018: Lewandowski

Normdaten (Person): GND: 1052565301 (PICA, AKS) | VIAF: 310508151 | Wikipedia-Personensuche Personendaten NAME Müller, Thomas KURZBESCHREIBUNG deutscher Fußballspieler GEBURTSDATUM 13. September 1989 GEBURTSORT Weilheim in Oberbayern



Bestie Mensch: Tarnung - Lüge - Strategie
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Tarnung, Lüge, Strategie. Das Buch zur ZDF-SerieGebundenes BuchDr. Thomas Müller ist Europas führender Kriminalpsychologe. Der gebürtige Tiroler wurde einer breiten Öffentlichkeit durch seine Tätigkeit bei der Aufklärung der spektakulärsten Serienmorde der Gegenwart bekannt. Gemeinsam mit seinem Mentor und Freund Robert Ressler interviewt er in Hochsicherheitstrakten Serienkiller, um deren Erfahrungswelten und Abgründe verstehen zu lernen. Zukünftige Morde können dadurch besser und schneller aufgeklärt werden.

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Gierige Bestie: Erfolg. Demütigung. Rache
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Erfolg. Demütigung. RacheGebundenes BuchAm 10. Mai 2005 begann um 18:34 Uhr auf der Nordseite der Pont de la Machine, jener kleinen Eisenbrücke, die faktisch den Genfersee von der Rhône abtrennt, eine Verhandlung, in der es um das Schicksal von tausenden Menschen ging. Der Abbruch, das Scheitern des Gespräches wäre einer Katastrophe gleich gekommen. Es ging um Informationen, die in die falschen Hände geraten waren und die unter gar keinen Umständen an die Öffentlichkeit gelangen durften.Thomas Müller fühlte sich sicher. Er war ausgebildet, solche Gespräche zu führen und beauftragt, die Daten zurückzubringen - und das mit fast uneingeschränkten Vollmachten. Doch je länger er sprach, desto mehr erkannte er, dass sich seine Argumente in Luft aufzulösen begannen, er bereits gegen sich selbst verhandelte. Er begann seine Standpunkte aufzugeben, vergaß seine Ausbildung und versagte in seiner arroganten Gier, erfolgreich sein zu müssen. Knapp 2 Stunden später, am südlichen Ende der Brücke, endete das Gespräch in einem Desaster. Ab diesem Zeitpunkt blieben dem Kriminalpsychologen noch wenige Minuten, um jenes Gesetz zu finden, welches einen gekränkten, gedemütigten, verbitterten und hasserfüllten, hochgradig intelligenten, sieben Sprachen mächtigen und hervorragend ausgebildeten EDV-Techniker davon abbringen konnte, die Bombe zu zünden. Eine Bombe, die mit Sicherheit in mehreren Staaten zu gesellschaftlichen Veränderungen geführt hätte.

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