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NoFap
large minority and then a large majority of people masturbated. The implications were clear: if most people masturbated and did not experience insanity

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NoFap ist ein Internetforum sowie eine daraus hervorgegangene Bewegung von Menschen, die den Konsum von Pornografie sowie Masturbation freiwillig einschränken beziehungsweise vermeiden wollen.[1][2] Der Name kommt vom englischen Slangbegriff "to fap", der die männliche Masturbation bezeichnet. Obwohl in den Anfängen ein überwiegend männliches Phänomen, wird NoFap mittlerweile gleichermaßen von beiden Geschlechtern praktiziert.[3][4]

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Grundprinzip
  • 2 Geschichte
  • 3 Diskussionsforum
  • 4 Ansichten
  • 5 Siehe auch
  • 6 Weblinks
  • 7 Einzelnachweise
Grundprinzip

Üblicherweise wird sich eine Zeitperiode gesetzt, innerhalb der oder die Praktizierenden auf durch Pornografiekonsum bzw. Masturbation begleitete bzw. hervorgerufene Orgasmen verzichten. Dabei wird NoFap in unterschiedlichen Abstufungen durchgeführt:[3]

  • im soft mode kann weiterhin masturbiert werden, allerdings unter Verzicht auf Pornografie jeglicher Art
  • im normal mode wird zudem auf Masturbation verzichtet (sofern diese dem Erreichen des Orgasmus dient)
  • im hard mode wird jeglicher Orgasmus, auch beim Geschlechtsverkehr, vermieden

Es geht auf keiner Stufe von NoFap jedoch um den Verzicht auf partnerschaftliches Zusammensein und den Austausch von Intimität.[3] Wie bei Karezza ist sexuelle Stimulation weiterhin möglich und gewollt, sie sollte allerdings nicht den Orgasmus als Ziel haben.[5]

Geschichte

NoFap wurde im Juni 2011, nach einer Diskussion auf der Internetplattform Reddit über eine chinesische Studie von 2003,[6] von Alexander Rohdes gegründet. Die chinesische Studie fand Anzeichen dafür, dass der männliche Testosteronspiegel im Blut nach sieben Tagen Enthaltsamkeit auf bis zu 145,7 Prozent ansteigen könne. Alexander Rhodes erscheint in dem von Nicholas Tana geschriebenen und inszenierten Dokumentarfilm „Sticky: A (Self) Love Story“, in dem er seine Ergebnisse und seine Ansichten über Masturbation diskutiert.[7] Die Anzahl der Nutzer im Subreddit verdreifachte sich innerhalb von nur zwei Jahren, was dazu führte, dass Rhodes schließlich die Webseite NoFap.com erstellte.

Diskussionsforum

Das Subreddit „NoFap“ ist primär ausgerichtet auf Personen, die sich als „pornographieabhängig“ bezeichnen.[8] Es enthält weltliche Diskussionsabschnitte zum Thema Verzicht auf Masturbation zu pornographischen Inhalten, wobei Diskussionen sich häufig mit den Auswirkungen und der Wahrnehmung von Pornographiegebrauch beschäftigen sowie persönliche Schilderungen von Erfahrungen enthalten.[8] Mitglieder tauschen untereinander Ratschläge aus und fordern sich teilweise gegenseitig heraus.[8] Im Jahr 2018 hatte das Forum mehr als 260.000 registrierte Mitglieder. Eine Umfrage aus dem Jahr 2014 – die gemäß den Organisatoren nur eine beschränkte Aussagekraft hat – ergab, dass die große Mehrheit der Mitglieder unter 28, männlich und heterosexuell ist.[8] Das Forum zielt allerdings nicht nur auf diese Gruppe ab.[8]

Ansichten

Nach einer gewissen Zeit des Verzichts auf Pornografie und Masturbation behaupten einige NoFap-Nutzer, "dramatische Steigerungen des sozialen Vertrauens, der Energie, der Konzentration, der mentalen Schärfe, der Motivation, des Selbstwertgefühls, der emotionalen Stabilität, des Glücks, der sexuellen Fähigkeiten und der Attraktivität für das andere Geschlecht" zu erleben.[9][10] Gemäß einem 2018 erschienenen Fachartikel ist die Ansicht, dass der Verzicht zu solchen „Superkräften“[8] führt, einer der zentralen Grundsätze von NoFap. Einige NoFap-Nutzer sagen, dass ihr Gehirn durch Pornos verzerrt wurde, auf Kosten echter Beziehungen.[11]

Der Buchautor Gary Wilson, der in der taz als „Wissenschaftler der Nichtwichser“ bezeichnet wurde,[12] argumentiert, dass „Neuheit“ im männlichen Gehirn Erregung auslöst und deshalb Dopamin ausgeschüttet wird. Da das Internet quasi unbegrenzt neue sexuelle Reize zur Verfügung stelle, blieben die Pornographiekonsumenten auf einer Art „Dopaminwelle“, was zur Abschwächung des Belohnungssystem und zu Symptomen wie den von Vertretern von NoFap genannten führe.[12]

Medizinischer Konsens ist, dass es keinen Schaden durch normale Masturbationspraktiken gibt.[13] Laut dem Merck-Handbuch für Diagnose und Therapie gilt es nur dann als anormal, wenn es "partnerschaftliches Verhalten hemmt, in der Öffentlichkeit durchgeführt wird oder ausreichend zwanghaft ist, um Ärger zu verursachen".[14][15]

Siehe auch
  • Karezza
  • Straight Edge
Weblinks
  • Website von Alexander Rhodes
  • Subreddit von NoFap
Einzelnachweise
  1. ↑ NoFap: Warum junge Männer aufhören zu masturbieren, Men's Health. Abgerufen am 8. Oktober 2018. 
  2. ↑ Hände weg bis zur Erleuchtung, Zeit. Abgerufen am 8. Oktober 2018. 
  3. ↑ a b c Leben ohne Masturbation: Selbstbewusst ohne Selbstbefriedigung - Der Spiegel
  4. ↑ Keine Pornos, kein Masturbieren, nicht mal Flirten: Was hinter "NoFap" steckt - Focus
  5. ↑ A Complete Beginner’s Guide to NoFap - Your Brain on Porn
  6. ↑ Jiang M, Xin J, Zou Q, Shen JW: A research on the relationship between ejaculation and serum testosterone level in men. In: J. Zhejiang Univ. Sci.. 4, Nr. 2, 2003, S. 236–240. doi:10.1631/jzus.2003.0236. PMID 12659241. }
  7. ↑ http://www.fandango.com/movie-trailer/sticky:aselflovestory-trailer/189754
  8. ↑ a b c d e f Kris Taylor, Sue Jackson: ‘I want that power back’: Discourses of masculinity within an online pornography abstinence forum. In: Sexualities. Band 21, Nr. 4. SAGE journals, 2018, S. 621–639, doi:10.1177/1363460717740248 (englisch). 
  9. ↑ Marco will nicht mehr masturbieren, Jetzt. Abgerufen am 8. Oktober 2018. 
  10. ↑ "Ich habe keinen mehr hoch bekommen, weil ich zu viel masturbiert habe", Stern. Abgerufen am 8. Oktober 2018. 
  11. ↑ Wie man es nicht macht, Welt. Abgerufen am 8. Oktober 2018. 
  12. ↑ a b Francesco Giammarco: Hände weg! In: taz. 13. April 2015, abgerufen am 10. Oktober 2018. 
  13. ↑ Onanieren – warum Masturbation so wichtig ist, lifeline. Abgerufen am 8. Oktober 2018. 
  14. ↑ Dennis Coon, John O. Mitterer: 11. Gender and Sexuality. In: Introduction to Psychology: Gateways to Mind and Behavior, 14. Auflage, Cengage Learning, 2014, ISBN 978-1-305-54500-7, S. 363: „Is there any way that masturbation can cause harm? Seventy years ago, a child might have been told that masturbation would cause insanity, acne, sterility, or other such nonsense. "Self-abuse," as it was then called, has enjoyed a long and unfortunate history of religious and medical disapproval (Caroll, 2013). The modern view is that masturbation is a normal sexual behavior (Hogarth & Ingham, 2009). Enlightened parents are well aware of this fact. Still, many children are punished or made to feel guilty for touching their genitals. This is unfortunate because masturbation itself is harmless. Typically, its only negative effects are feelings of fear, guilt, or anxiety that arise from learning to think of masturbation as "bad" or "wrong." In an age when people are urged to practice "safer sex," masturbation remains the safest sex of all.“
  15. ↑ Lisa Z. Sigel: Masturbation: The History of the Great Terror by Jean Stengers; Ann Van Neck; Kathryn Hoffmann. In: Oxford University Press (Hrsg.): Journal of Social History. 37, Nr. 4, Oxford, Summer 2004, ISSN 0022-4529, S. 1065–1066. doi:10.1353/jsh.2004.0065. „Stengers and Van Neck follow the illness to its fairly abrupt demise; they liken the shift to finally seeing the emperor without clothes as doctors began to doubt masturbation as a cause of illness at the turn of the twentieth century. Once doubt set in, scientists began to accumulate statistics about the practice, finding that a large minority and then a large majority of people masturbated. The implications were clear: if most people masturbated and did not experience insanity, debility, and early death, then masturbation could not be held accountable to the etiology that had been assigned it. Masturbation quickly lost its hold over the medical community, and parents followed in making masturbation an ordinary part of first childhood and then human sexuality.“


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