Fridays Gegen Altersarmut
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Fridays gegen Altersarmut
Fridays gegen Altersarmut ist eine von Fridays for Future inspirierte, populistische Bewegung, welche sich speziell gegen die Problematik der Altersarmut

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Fridays gegen Altersarmut ist eine von Fridays for Future inspirierte, populistische Bewegung,[1] welche sich speziell gegen die Problematik der Altersarmut in Deutschland richtet. Mediale Aufmerksamkeit erlange die Bewegung durch zahlreiche Berichte darüber, dass sie von rechten politischen Gruppen unterwandert wurde.[2]

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Entstehung
  • 2 Gründer Heinz Gustav Madsen
  • 3 Verbindungen zur rechten Szene
  • 4 Einzelnachweise
Entstehung

Der Gruppe vorausgegangen ist ein Artikel des rechtsextremen Blogs PI News vom 9. Juli 2019, der die AfD dazu aufrief, das Thema Altersarmut zu besetzen. Jedoch kann nicht klar gesagt werden, ob es sich hierbei um einen Zufall handelt, oder ob Fridays gegen Altersarmut hiervon inspiriert wurde.

Am 25. September 2019 gründete Heinz Gustav Madsen die Bewegung zunächst als eine Facebook-Gruppe. Die Gruppe bekam ähnlich wie Fridays for Hubraum schnell Zuspruch in Form von mittlerweile über 300.000 Mitgliedern (Stand 25. Januar 2020).

Am 3. Dezember 2019 wurden 10 Forderungen veröffentlicht. So wird unter anderem die Rücknahme der Agenda 2010 gefordert, sowie Steuerfreiheit für Rentenbeträge, die Einführung einer Reichensteuer. Außerdem wird gefordert, „Zweckentfremdung und Herausnahme der eingezahlten Gelder aus der Rentenkasse“ bzw. „Die Verschwendung von Steuergeldern in Amtsstuben, Behörden und Ministerien“ unter Strafe zu stellen.

Die erste bundesweite Aktion von Fridays gegen Altersarmut fand am 24. Januar 2020 in Form einer landesweiten Mahnwache in diversen Städten statt.

Gründer Heinz Gustav Madsen

Zu Heinz Gustav Madsen, finden sich im Internet zahlreiche Artikel, bevor er die Gruppe Fridays gegen Altersarmut gegründet hat. So agiert er unter mehreren Pseudonymen wie „Heinrich von Graf“, „Graf Aslan von Askaban“, oder „Graf von Black“. Ihm werden diverse Betrügereien angelastet, weswegen er auch polizeilich gesucht wurde.[1] So gab er zwischen 2014 und 2018 mit mehreren Gothic-Konzerten vor, Spendengelder gegen Kinderarmut zu sammeln. Diese Gelder hat er jedoch wiederholt nicht ausgezahlt.[3][4]

Hinzu kommen unter anderem Meldungen beispielsweise über Urheberrechtsverletzungen[5][6].

Auf Facebook hat sich eine eigene Gruppe mit 141 Mitgliedern (Stand 25. Januar 2020) gebildet, welche sich ausschließlich mit Betrugs-Meldungen rund um Heinz Madsen auseinandersetzt.[7] Außerdem war sein Wirken ausschlaggebend für die Gründung der Gruppe „Gothic gegen Hochstapler“, welche mittlerweile über 670 Mitglieder hat (Stand 25. Januar 2020).[8]

Verbindungen zur rechten Szene

Zahlreiche Medien wie der Bayrische Rundfunk (BR),[9] jetzt.de,[10] Heise Online,[11] sowie die taz,[12] sowie Verbände und Gruppierungen wie Omas gegen Rechts,[13] oder Verdi[2] berichten von Bezügen zur rechten Szene und zahlreichen rechten Äußerungen innerhalb von Fridays gegen Altersarmut.

So verbreiten laut BR Mitglieder der Gruppe unter anderem Meinungen wie „Wir kriegen keine Rente, weil das ganze Geld für Flüchtlinge verbraucht wird.“

Peter Nowak bezeichnet Fridays gegen Altersarmut als „Honigtopf für nichts ahnende Menschen“.[11] Auch „Omas gegen Rechts“ warnen davor, dass das an Fridays for Future angelehnte Logo von Fridays gegen Altersarmut ein falsches Bild von Sympathie, Gemeinsamkeiten und Seriosität vorgibt.[13]

Der Volksverpetzer analysierte die Mahnwachen vom 24. Januar 2020 ausführlich auf ihre rechten Bezüge.[14] Zu diesen Mahnwachen wurde zu einem großen Teil speziell von rechten Kleinstparteien und Gruppierungen, wie Die Rechte, der NPD, der AfD, oder Journalistenwatch aufgerufen[9] – entsprechend waren zahlreiche Vertreter dieser Parteien bei den Mahnwachen Bundesweit präsent. In einigen Städten wurden die Mahnwachen jedoch wieder abgesagt, da sich die lokalen Teams nicht von Rechten instrumentalisieren lassen wollten.[12]

Auch Verdi kritisiert Fridays gegen Altersarmut als „reinen Populismus“ und bemängelt, dass „keine konkreten Ziele oder Forderungen, keine Artikel oder Analysen zur Altersarmut und deren Ursachen“ vorliegen.[9]

Einzelnachweise
  1. ↑ a b Wie dich Rechte mit „Fridays gegen Altersarmut“ verarschen wollen. In: Volksverpetzer. 7. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020 (deutsch). 
  2. ↑ a b Wer steckt hinter „Fridays gegen Altersarmut“? 23. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020. 
  3. ↑ Findet kein Ende: Graf von Aslan – Gothic gegen Kinderarmut… Abgerufen am 25. Januar 2020. 
  4. ↑ Heinz Madsen / BGT – auch nach drei Jahren kein Ende in Sicht. Abgerufen am 25. Januar 2020. 
  5. ↑ Jan Krüger (Baltarsar): Weltenfinsternis Portal - Gothic Forum und Gothic Portal | Dein Weg in die Finsternis. Abgerufen am 29. Januar 2020 (deutsch). 
  6. ↑ Jan Küger (Baltarsar): Weltenfinsternis Portal - Gothic Forum und Gothic Portal | Dein Weg in die Finsternis. Abgerufen am 29. Januar 2020 (deutsch). 
  7. ↑ Bei Facebook anmelden. Abgerufen am 25. Januar 2020. 
  8. ↑ Gothic gegen Hochstapler. Abgerufen am 25. Januar 2020. 
  9. ↑ a b c Wer steckt hinter „Fridays gegen Altersarmut“? 23. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020. 
  10. ↑ „Fridays gegen Altersarmut“ wird von Rechten unterwandert. 24. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020. 
  11. ↑ a b Peter Nowak: Nach Fridays for Future nun Fridays gegen Altersarmut. Abgerufen am 25. Januar 2020. 
  12. ↑ a b Lukas Scharfenberger: Getrennt gegen Altersarmut. In: Die Tageszeitung: taz. 24. Januar 2020, ISSN 0931-9085, S. 24 Bremen 29 ePaper (taz.de [abgerufen am 25. Januar 2020]). 
  13. ↑ a b von LaVerne: Vorsicht bei „Fridays gegen Altersarmut“. In: OMAS GEGEN RECHTS (Support). 23. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020 (deutsch). 
  14. ↑ So rechtsextrem waren die Mahnwachen von Friday gegen Altersarmut. In: Volksverpetzer. 24. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020 (deutsch). 


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